Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

ansehnlichen Höhe; denn bis zum Ausgange der 1820cJahre sollen sie nach Einigen 100 Millionen Gulden,nach Andern eben so viele Bankothaler betragen ha-ben. Malchus, in seinem Handbuche der Finanz-wissenschaft und Finanzverwaltung, giebt sie nur auf40,689,337 Guld. an; etwas Bestimmteres war alsodarüber bis 1830 nicht bekannt. Die auswärtigeSchuld sollte 10 Millionen Rthlr. Silbergeld betra-gen. Nach dem Budgete, welches am 26sten Sep-tember 1835 in der Collegial-Zeitung erschien, betru-gen die Staatsschulden am Isten Januar 1835:129,805,000 Reichebankothaler, wovon 72 Millio-nen die inländische und 58 Millionen Rthlr. Bankodie ausländische Schuld beträgt, welche zusammenmit ungefähr 5 Millionen Rbkothlr., also im Durch-schnitt zu 3Z- Prozent verzinset werden. Die jährlich»Abtragung des Kapitals macht 1 Million aus. DieAktiva, welche zur Deckung der Schulden angewendetwerden, betragen 22 Millionen, die aber nicht mehrals 2 Prozent im Durchschnitt einbringen sollen. —Im dreißigjährigen Kriege bezog Dänemark zurKriegführung Subsidien von England und Holland;denn aus den eigenen Mitteln würde es den kurzenKrieg zu Gunsten der Protestanten van 1625 —29nicht haben führen können; denn als die Subsidienvon den genannten Mächten aufhörten, ward es auchgezwungen Frieden zu schließen. Wie hoch sich übri-gens die Einkünfte 'dieses Reichs in dem siebzehntenJahrhunderte belaufen haben mögen, ist nicht bekannt.Nach der Vereinigung des ganzen Herzogkhums Hol-stein mit Dänemark, wogegen es die beiden Graf-schaften Oldenburg und Delmenhorst, die Kaiser Jo-sephderZweitezu einem Herzogthume erhob, anden Großfürsten Paul von Rußland vertauschte, derdieses neue Herzogthum wieder an die jüngere Got.-torpische Linie abtrat, betrug in den 1770r Jahren<i)ec. techn. Enc. Th. 6I.XV. S