Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

ten Regierungsform haben die Stande des Reichs zurVerwaltung, Auscheilung und Berechnung der Reichs-einkünste, das Kammerkollegium, das Staatskomp-toir und die Kammerrevision angeordnet. Dem Kö-nige ward in dem jährlichen Verzeichnisse der Ausga-den, eine gewisse Summe sogenannter Spielgelder znseiner alleinigen Verfügung, und eine andere zu außer-ordentlichen Abgaben angewiesen. — Nach Tozen(in seinem gegenwärtigen Zustande von Europa, Th.2,S. 297) betrugen die ordentlichen Schwedischen Ein-künfte imJahre1753 6,332,706 Rthlr. Silbermünze,und 1764 die ordentlichen und außerordentlichen Ein-künfte zusammen 10,736,546 Rchlr. Silbermünze.Nach Vüsching (in seinem Magazine für die Hi-storie und Geographie, Th. 2, S. 363 u. f.) kosteteim Jahre 1753 die Unterhaltung des KöniglichenHauses und der Königlichen Schlösser 995,400 Rchlr.Silbermünze, welche Summe im Jahre 1762 durch35,000 Rthlr. vermehrt wurde. Der ReichSrarh ko-stete damals 133,252 Rchlr., die Leibtrabanten undLeibgarden 187,085, die Justiz 110,423, dasKriegS-deparkement für die See, und Landmacht 3,363,604,die übrigen hohen Reichskollegien, Minister an aus-wärtigen Höfen ».Pensionen843,492, und die Zinsenfür die Kronschulden 1,028,286 Rthlr. Silbergeld.Hierzu kam nun noch ein Beitrag zu FinnlandsStaatöausgaben 985,791 Rthlr., und dann der Be-stand für die ersten drei Monate des folgenden Jahres,da nichts einkommt, von 1,550,000 Rthlr. Dieaußerordentlichen Ausgaben betrugen 760,296 Rthlr.Für Finnland betrugen die Ausgaben 1,842,796Rchlr., worunter allein 1,091,700 Rthlr. zum Fe-stungsbaue verwendet wurden. Die Tokalsumme derAusgaben betrug demnach 11,800,423 Rthlr. DieEinkünfte des Königs unter dem Namen Schatull-odec Spielgelder betrugen damals nach dem 31 §. der