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Staatsschuld.
den, sind erst aus einer neueren Zeit und wurden inHolland negoziirt; denn ungeachtet der Kriege, dieRußland seit der Regierung Peters des Großen,des eigentlichen Schöpfers der Russischen Monarchie,mit den Schweden, Türken, Persern, Polen, Preus-sen rc. geführt hat, sind doch bis in die Zeit der Kaise-rin Katharina der Zweiten keine Schulden ge-macht worden, wenigstens nicht im Auslande, welchesdurch die glücklich geführten Kriege herrührt, worinRußland nicht nur ansehnliche Eroberungen machte,sondern auch Contributionen erhielt; Letztere besondersvon der Pforte; auch erhielt es Subsidien von Eng-land. Unter Peter dem Ersten beliefen sich imAnfange seiner Regierung die Einkünfte Rußlands,die aus den Domainen, der Kopfsteuer, den Wirthe-oder Schenkhäusern, Mühlen, der Fischerey, den Was-ser- und Landzöllen, dem Ertrage der Bergwerke, derKronkabriken und Manufakturen, des Münz-, Pochund Stempelregals, des Salz- und Branntweinmo-nopols rc. rc. fließen, nur auf 5, und am Ende dersel-ben auf 9 Millionen Rubel. Unter derKaiserin Eli-sabeth wurden sie über 10 Millionen Rubel ange-setzt, und im Anfange der Regierung der KaiserinKatharina der Zweiten, im Jahre 1763, auf16 Millionen Rubel, von da ab sind sie bedeutend ge-stiegen, weil sich der Russische Staat unter dieser Kai-serin immer mehr vergrößerte und Gewerbe und Han-del zunahmen; denn um das Jahr 1790 schätzte mandie gesammte Staatseinnahme schon auf ungefähr 50Millionen Rubel, und unter dem Kaiser Alexanderdem Ersten, zu Ende deö ersten Jahrzehens diesesJahrhunderts, schätzte man sie, mit Einschluß der Na-turalien, auf beinahe 100 Millionen Rubel. Nachdem Kriege der Verbündeten gegen Napoleon,18 l3—15, sind die Einkünfte außerordentlich gesiü-gen, so daß man sie in den I820r Jahren auf2/0