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Staatsschuld.
ten Häuser schon 420 Millionen Gulden, und durchVerbesserungen der Wege, Verlängerung und Anle-gung von Chausseen wurden 27 Millionen verausgabt.Zum Beweise des Grades, den der Wohlstand imVerlaufe von fünfzehn Jahren erreicht hatte, dient derFinanzzustand des Reichs. Im Jahre 1816 beliefensich die Einkünfte des Landes jährlich nur auf 24Millionen Polnischer Gulden, und ein Jahr darauf,1817, betrugen sie schon 53 Millionen, nach einer an«Lern Angabe 60,662,686 Millionen Poln. Guld., unddie Ausgaben über 22 Millionen. Im Jahre 1822waren die Einkünfte aus 69 bis 74Millionen, und imJahre 1829 waren sie bis auf 88 Millionen gestiegen.In der Münze in Warschau wurden seit 1816 bis1823 über 53 Millionen Poln. Guld. an Gold-,Silber-und Kupfergeld geprägt. — Die Staats-schulden des Freistaats Krakau sind nicht be-kannt. Die Staatseinkünfte betrugen 1824 — 251,593,866 Poln. Gulden.
Die Staatsschulden und der Finanzzu-stand des sich von der Pforte seit dem Jahre 1821getrennten oder losgerissenen Griechenlands, wel-ches erst einen Freistaat, mit einem Präsidenten an derSpitze des Senats bildete, seit 1834 aber in ein kon-stitutionelles Königreich umgewandelt worden ist, andessen Spitze König Otto der Erste, ein Sohn desKönigs Ludwig von Bayern, steht, sind noch nicht
so geordnet, daß sie eine zuverläßige Uebersicht geben
können. Nach dem Budgete der Einnahme und Aus-gabe, das der Graf Johann CapodistriaS imJahre 1830 dem Congreste von ArgoS vorlegte, stie-gen vom Isten May 1820 bis 30sten April 1830 dieEinnahmen auf 7,596,676 Phönix (der Phönix zu24 Kreuzer gerechnet), und die Ausgaben auf12,635,882 Phönix. Man glaubte aber, daß dieEinnahmen, aus Politik des Präsidenten, zu geringe,und die Ausgaben zu hoch angesetzt worden; denn bei