Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

einer Erhebungsart der Zehenten und Zölle, welchedem Staate 40Prozent Verlust brachte, und bei einerVerpachtungsart der Salinen, Fischereien, Mühlen u.Häuser (in den Festungen waren alle Häuser Türki-sches und wurden darum öffentliches Eigenthum), wo-von nicht der vierte Theil deS Ertrages in den öffent-lichen Schatz kam, ließ sich auch nur eine geringe Ein-nahme erwarten, die aber bei einer guten Verwaltung,nach Sachverständigen und mit der Staatsverwaltungvertrauten Griechen, auf 10 Millionen gebracht wer-den könnte; und so könnte dagegen wieder die Ausgabedurch manche Beschränkungen nur mit 7 MillionenPhönix bestritten werden, indem in dem Armeeetat vonder angegebenen Mannschaft nicht der dritteTheil un-ter den Waffen war; auch kann man leicht daraus se-hen, wie in den Budgets gerechnet wurde, indemin runden Summen „verschiedene Unterstützungen480,000, Waisenhaus, Schulen und Wohlthaten480,000, außerordentliche Ausgaben und öffentlicheInstitute 1,452,000, verschiedene Schulden 182,338Phönix" aufgeführt werden. —Rubriken, in denen die-selbe Ausgabe ohne Anstand dreimal als Unterstützung,Wohlthat, außerordentliche Ausgabe, zur Noth auchnoch als Theil der verschiedenen Schulden figurirenkönnen. Hierbei wird nun noch im NürnbergerCorrespondenten gesagt: daß Griechenland, wennes erst eine vollkommene Ruhe genießt, daö Land mehrbevölkert und besser angebaut worden ist, und die Re-gierung durch Anleihen die Mittel erhält, den Acker-bau durch Vorschüsse und Ankauf von Zugvieh zu un-terstützen, die Sümpfe auszutrocknen, Landstraßen undChausseen anzulegen, Häuser auszubessern, Gewerbeund Handel zu heben, in einem Jahrzehen es auf eineVerdoppelung der Staatseinnahme bringen könne.Hierzu kommt nun noch, daß der neue Staat 10 Mill.Strrma (das Strema zu 40 Schritten im Gevierte)öffentliches Grundeigenthum in den besten Theilen und