Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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392 Staatsverbrechen.

Beweis giebt, daßEingezogenheit oder Einsamkeit!^ganz fremd war, und er nur in dem Geräusche!«großen Welt gelebt hatte, durch dessen Entziehung beimEintritts in die Bastille er die Abgeschiedenheit ve«demselben um so herber fühlen, und sich bei ihm der Gfangenschaft Qualen verdoppeln mußten, nicht so bndem sich in sein Schicksal Ergebenden, auf den !»;.gende Aufschrift eines Gefängnisses so Mpaßt:

Dies Gemäuer, wo Verzweiflung brüllt;

Diese Blöcke, diese GitterstavgenFarben todtenbleich des Unholds Wangen,

Malen ihm der Hölle schwarzes Bild;

Doch dem Unschulcsvollen, doch dem WeisenSind sie nichts als: Steine, Holz und Eisen.

Nach Linguet war das ehemalige Skaaksqefangchdie Bastille in Frankreich, ein Schlund derChacyW;kein Fremder war sicher, wenn er auf irgend eine Allden Regierenden mißfiel, hinein zu wandern, sie ver-schlang fast täglich Männer aus allen Ständen undvon allen Nationen, Prinzen, selbst vom Geblökt,Grafen und andere Edelleute, Bürger aller Klassen!-.;dann Engsänder, Deutsche, Italiener rc., deren Na-men man in die Gefängnißmauern eingegraben fachund ein Schriftsteller sagt: „Die Franzosen, die sichMUthig dem geistlichen Gerichte, der Inquisition, ent-gegensetzten , so daß sie auch in den Provinzen, wo sieingeführt ward, wieder von den Inquisitoren theils si»'willig aufgegeben wurde, theils durch die Empörung'»aufgegeben werden mußte, weil die Letzteren der <ch"meine Haß und die Verabscheuung des Volks v-r-folgte, und selbst die Königin KatharinavorrMe-

dicis auf den Vorschlag des Herzogs von Guist/sie wieder einzuführen, diesen Vorschlag im Verein»»! ^der Mehrzahl der Katholiken verwarf, ließen sich eineähnliche Inquisition durch die Bastille aufbürden; denn