Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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400 Staatsverbrechen.

zehnten und seine Minister richteten, und man be-nahm ihnen nicht diesen Irrthum,, sagte ihnen nicht,Laß sein Nachfolger den Thron bestiegen. Ausriefetmit Vorsah unterhaltenen Unwissenheit entsprangenunendliche traurig- Wirkungen für die Getäuschten;war er z. B. bloß der persönlichen Rache eines ange-sehenen Mannes aufgeopfert worden, so verschaffteihm der Fall oder der Tod dieses Kolosses, dessenGröße und Wohlstand ihn erdrückte, keine Erleichte-rung, weil er ihn gax nicht erfuhr; hatte er nicht eifrigeFreunde, war seineFamilie schüchtern oder gleichgültig,oder lebte sie in der Dunkelheit und in der Entfernung,so blieb die Unterdrückung dieselbe, wenn auch schonder Unterdrücker verschwunden war; denn sein Nach-folger war auch darauf bedacht dieselbe HülfSquelle zubenutzen, aber nicht das Unrecht, daö sie bewirkte, zuvergüten. Der Gefangene blieb auch nicht immer inder Bastille, weil man es wünschte, sondern weil ereinmal darin, weil er vergessen war.— Ein Genfer,derPelisseri hieß, mußte in die Bastille wandern,weil er sich bloß erlaubthalte, einigeAnmerkungen überdie Finanzoperationen des Herrn Necker zu machen.Dieser Finanzminister hatte längst einem andern wei-chen müssen; allein sein Landemann und Opfer feinergereizten Empfindlichkeit blieb in der Bastille. „Wieglücklich, sagt Lingu et, ist der gewöhnliche oder ge-meine Verbrecher in den Gefängnissen der gewöhnli-chen Justiz zu nennen; denn bei ihm hat nur eine gänz-liche Einschließung in den kurzen ZwischenrämnenStatt, in welcher dies Gericht befürchtet, daß dem Be-klagten durch auswärtige Verbindungen einige seinenVerbrechen günstige Erläuterungen zustießen könnten,auch wird diese gänzliche Einschließung durch die LagederOerter, aber noch mehr aus Achtung für die Mensch-heit veranlaßt, und dieses nur auf eine kurze Zeit, lolauge die Ursache zur Untersuchung währt, und auch