Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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430 Staatsverbrechen.

Seminar zu begeben; allein die Geistlichen in tmSprengel von Gent weigerten sich zu gehorchen, u«iübergaben ihrem Bischof verschiedene Bittschrift,In einer derselben, welche vom löten Januar 17 Mdatirt ist, heißt eö: „Nein, gnädiger Herr, die Wesheit und Standhaftigkeit, womit die Bischöfe unskiisVaterlandes bisher die Gründung dieses höllisch««Babylons sich widersetzt haben; die unwiderlegliche«Gründe, welche eben diese Hirten der Gemeinden i«Verbindung mit den Staaten der verschiedenen P«e>vinzen gegen dieses Institut vorgebracht haben, ta-deln katholischen Glauben einen gänzlichen Unkergmzdroht; die Vorstellungen Ew. Durchlaucht, wer«wir uns vorhin bezogen haben; endlich die Besorgnisdem Eide, den Ew. Durchlaucht abgelegt haben, ge-rade zuwider zu handeln, bewegen uns ehrfurchksvaüzu Ihren Füßen mit der größten Zuversicht zu erklä-ren: daß wir zu Folge der angeführten Gründe, ohn«die heiligsten Pflichten zu verletzen, welche uns schauallein die Benennung von Kindern der Kirche JesuChristi auflegt, und welche unsere Würde als Dienerdes lebendigen Gottes noch desto verbindlicher macht,den Befehlen nicht gehorchen können, welche Gotttk-vergessene Menschen durch listige Ränke vonDurchlaucht erschlichen haben, und daß wir also durchkeine menschliche Autorität unser Seminar zuniBesten des General-Seminars verlassen können, wo-bei wir zugleich 4>rotestiren, daß wir, wenn man unsjemals mit Gewalt zwingen sollte herauszugehen, ehergeneigt seyn werden , uns zu unsern Verwandten j»begeben, auf die Gefahr unsere Versorgung zu verlie-ren, und für den Dienst der Religion und des Vater-landes untauglich zu werden." — Da auch diese Bitt-schrift den Prälaten nicht erweichte, so begaben sichvierundfunfzig Unterzeichneten zu ihm, warfen sich au>die Knie, und beschworen ihn bei den Eingeweide»