Staatsverbrechen.
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der erste hieß der Brunnenthurm, der zweite derFreche itstSkhurm, weil die Gefangenen, die darinsaßen, mehrFreiheit als die übrigen genossen, hellere Zim-mer, und die Aussicht auf Paris und auf den Stadt«wall oder Boulevard hatten; der dritte hießBerthau«di6ren's,dervierteBazini6renS,derfünfteCom«ti-churm, der sechste Schatzkammerthurm, dersiebente der Kapellen-, und der achte der Eck-thurm. Alle Gefangenen wurden in die Thürme ge,sperrt, nur besondere Fülle ausgenommen. In je-dem Thurme war für sechs Gefangenen Platz, und die-ses auf folgende Art: Zwei große Thüren, eine nachder andern, öffneten auf ebener Erde den Gngang ineinen solchen Thurm; jede Thür hatte ein ungeheueresSchloß und drei eiserne Riegel, deren jeder wiedermit einem Vorlegeschlösse verwahrt war. Zwischendiesen beiden Eingangsthüren führte eine Treppe,nach einem unterirdischen Kerker, wo auf einem feuch-ten lehmigen Boden, Kröten, Ratten und anderesUngeziefer hausten. In einer Ecke ragte ein eisernerRost, ungefähr 6 Fuß lang aus der Mauer hervor,über welchen Bretter gelegt waren. Dieses war dieLagerstätte des Gefangenen, und ein Paar BundStroh sein Bett. Zwei Thüren, jede 7 Zoll dick, einedichtauf die andere, mit doppelten Riegeln und Schlös-sern versehen, verschlossen diese finsteren Kerker, inwelche das Tageslicht nie eindrang. In diese Ker-ker wurden nun diejenigen Gefangenen gesperrt, dieetwas eingestehen oder Mitschuldige angeben sollten,um sie durch die Abscheulichkeit eines solches Aufent-halts in Furcht zu setzen und bald zum Bekenntniß zubringen. Ueber diesen Grüften waren in jedem Thurmefünf Gefangenzimmer, und gleich so viele Stockwerke,eines über dem andern. Sie führten in allen achtThürmen die Nummern 1 bis 5, und wurden durch denNamen des Thurmes von einander unterschieden, alsoOec.. tech Enc. Th. LUXV. O o