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Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsverwaltung. 68S

abhrl, Geschäftsgang selbst, bei möglichster Einheit und Ein-kam, ftchheit, nichts Schleppendes hat. Daher hat eine

Bei- Staatsverwaltung schon einen hohen Gipfel erreiche,

nicht wo der Verwaltungsstellen weder zu viele, noch zu we-

iellm, nige sind, und die VerwaltungSbeamken sich so einan»

diesen der in die Hände arbeiten, daß kein Aufenthalt ent-

nck steht, oder sie sich selbst einander hinderlich werden,

erbes und dadurch Störung in die Verwaltung bringen,

n sich Denn ein zu großes Verwaltungsperfonale ist, außer

rung, den Kosten, die es dem Staate verursacht, auch keine

um Erleichterung für den Büreaudienst, weil sich dann ge-

Wen wohnlich Einer aus den Andern zu verlassen pflegt,

Re- und den Dienst, besonders bei dem Mangel einer gr-aben hörigen Kontrolle, vernachlässiget; denn das Verschlep«

rage pen der Arbeiten ist eine Folge dieses Beamtenstandes,

lnlec Besonders aber muß die Verwaltung von oben herab,

rar- von den Vorstehern, dem Staarskanzler oder Premier-en Minister, und den übrigen Ministern der verschiedenen

eh, Departements, wenn der Monarch sie nicht selbst aus

seinem Kabinette, oder mit seinem geheimen oder Staats-, s. rathe leiten sollte, zweckmäßig und mit Umsicht geleitet

Im- werden, damit dem Staate dadurch ein wahrer Nutzen

der und Gewinn verbleibt. Wie sehr gute Staatövec«

>ts> Wallungen, die des Staates Bestes bezwecken, in allen

rrr Reichen vom Volke aufgenommen und gepriesen wor-

uß den, davon giebt uns die Geschichte Beispiele genug,

>en besonders in Frankreich. So bewies der berühmte

ie< Sully unter Heinrich dem Vierten, was ein

m- Minister durch eine redliche Staatsverwaltung einem

>e>' verschuldeten Lande für Nutzen bringen kann, indem

:e> derselbe nicht nur die Schulden zu decken suchte, fön-en dern dabei noch die Abgaben verminderte, IZewerbe,

er Handel, Künste und Wissenschaft rc. hob, die Ar«

^ ! wen unterstützte rc. Aus folgendem Schreiben Sul-

>' ly'g vom Jahre l6N, an die Königin. Negerinn

er Maria von Medici s, nachdem er seiner Dienste