686 Staatsverwaltung.
von derselben entlassen und ihm dagegen hunderktwsend Kronen, nebst der Würde eines ObermarWder Krone Frankreichs angeboten worden, wird«die gute Verwaltung dieses Ministers erblicken.
Allergnädigste Königin!
Unter allen ehrlichen Handlungen und Wück»,zu welchen ein edles Gemüth in Frankreich gelang!»mag, habe ich jederzeit diese für die vornehmste undhöchste gehalten, wenn Jemand zu den wichtigst!»Angelegenheiten seines Vaterlandes gezogen wird, undsolche glücklich verwaltet, und immer seinem Fürst»zu Gebote und Gehorsam stehen kann. Wenn ich«gleich viele Jahre hindurch die wichtigsten Geschäft«meines Vaterlandes mir unverhofftem glücklichemFortgange verwaltet, auch dieselben unter Obhut mei-nes Königs aus dem Abgrunde des Elends iu diehöchste Glorie und Herrlichkeit erhoben habe, so gehor-same ich sogleich auf den gegenwärtigen Tag demausdrücklichen Befehle Dero Majestät, meiner Aller-gnädigsten Königin, und überliefere in Dero Händedie zwei vornehmsten Merkmale und Kennzeichen,welche mir durch die Gnade meines hochseligen Mo-narchen zur Verwaltung übertragen worden, nämlichdie Bastille und den Königlichen Schatz. Und so mieich dieselben in der Zeit seines Lebens verwaltet höbe,so trete ich sie Ew. Majestät hiermit nach seinemTode wieder ab, und lasse mir an dem begnügen, daßdie Wirkungen meiner Dienste und Handlungen z»immerwährenden Zeiten in den Herzen Dero Unter-rimnen werden eingepflanzt verbleiben und hafke»-Ein Anderer, der nicht so redlich und getreu, als ick,sein Amt verwaltet hätte, würde hierüber ganz Frank-reich mit seinen Klagen und Beschwerden erfüllen; allemmein.e beständige Zuneigung zu meinem geliebten Va-terland«, hielt meine Zunge im Zaume, und zeigt mir, baßich die Ursache einer so großen Veränderung wehr mei-ner Untüchtigkeic, als einer andern Ursache zumessen darf.Es ist gleichwohl, Allergnädigste Königin! ein ewZMPunkte der mein Herz mir höchster Ungeduld erfüll ,nämlich der, daß Ew. Majestät, so ganz ohne au