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Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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700 Staatsverwaltung.

und umsichtig geschildert. Diese Consrquenz in derStaatsverwaltung hat auch m Vev neutsten Zeit vieldazu beigetragen, daß der Geist der, Anarchie, der inmehreren Staaten wüthete, den Oesterreichischen garnicht berührt hat, wozu besonders die schon oben er-wähnten durchgreifenden Maaßregeln sehr vieles bei«

- trugen, indem von Seiten der Polizey den geheimenEinflüssen der fremden Demagogen dadurch vorge-beugt wurde, daß alle Fremden, die sich über ihre Ge-schäfte und Beschäftigungen in dem Kaiserstaate nichtgehörig ausweisen konnten, aus dem Reiche verwiesenwurden, besonders betraf dieses die Schweizer, diedarin als Lehrer oder Erzieher fungirten; dann wurdeüber die Anhänger und THeilnehmer am Carbonaris-muö, besonders in dem Lombardisch-VenetianischenKönigreiche, die Todesstrafe ausgesprochen, und daßes, bei der Festigkeit der Regierung, nicht bei leerenWorten, bloßen Drohungen bleibt, bewies das Ein-schreiten der Regierung in die Angelegenheiten derItalienischen Staaten. Um den sich verbreitenden

. aufrührerischen Schriften den Eingang in das Landzu verwehren, ward eine strenge Censur eingeführt,die sich auch auf die Kupferstiche, Lithographien rc. er-streckt.— Um dieProvinzial-Verwaltung seiner Staa-

- ten ganz kennen zu lernen, bereisete derKaiserFranzderZweitein dem zweiten und dritten Jahrzehen die-ses Jahrhunderts seine Lande selbst, belebte dadurch denGeschäftsgang, und versprach da Abhülfe, wo er Man-gel rc. bemerkte, oder darauf von Seiten der LandeS-deputirten aufmerksam gemacht wurde, und da er mitjedem seiner Unterthanen sprach, der sich ihm näherte,so ward eS ihm auch leicht, auf dieses oder jenes inseinem Lande Fehlerhafte aufmerksam gemacht zu wer-den, und eine Verbesserung darin anzuordnen. So istz.B.in der neuesten Zeit viel, sehr viel in der Central-und Provinzial Verwaltung dieses Staalö geschehen,