Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatsverwaltung. Li

wegen der Straßenränder zu Pferde und zu Fußeunsicher, und in den großen Städten des Reichs,hauptsächlich in London, trieben Spitzbuben aller Arcin Equipagen mit Kammerdienern und Livreebedien-ten, Kammermädchen und Köchinnen, als auch aufeigener Hand ihr Gewerbe, und Beutelschneider undTaschendiebe so unverschämt, daß bei allen öffentlichenVolksfesten, in Theatern, in Conzerten und aufBällen das Publikum von Börsen, Tabaksdosen,Uhren, Ringen rc. rc. befreit würde. Hierzu kämennun noch die Quacksalber, welche ihre Heilmittel öffent-lich feil böten, die Gaukler aller Art, die FreiheitS- undSektenprediger auf öffentlichen Plätzen und in denWinkeln der Stadt, und die hin» und herziehendenverarmten Fabrikarbeiter, die oft von einem Kirchspielezum andern verwiesen würden, weil ihnen die Armen-gesetze die Niederlassung in einem andern Kirchspielenicht gestatteten, und der Ihrige ihnen keinen hinläng.lichen Unterhalt verschaffen könne; und den in die Ar-menhäuser aufgenommenen Unglücklichen werde oftein trauriges Looö durch die Gewinnsucht der Vor-sicher bereitet, so daß sie lieber vie Straßen durch-zögen, ja des Nachts auf ihnen liegen blieben, alseinen Zufluchtsort darin juckten. Allerdings ein trau-riges Gemälde von dem Zustande der genannten Ver-waltungen, hauptsächlich aber von der Polizei. Be-trachtet man aber von der andern Seite diesen großenHandelsstaat, so kann man dessen Verwaltung nichtanders als großartig nennen, und dieses von der höch-sten Verwaltungsstufe des Staats bis zum niedrigstenPrivakverein, zum Bettlerklub herab. Alles athmetnach etwas Großartigem, hat ein großartiges Ge-präge und Streben, und bekundet die Freiheit derNation, welche sie selbst in den vielen Mängeln sucht,die in der Verwaltung existiren, sich aber wohl nichtso leicht überwinden lassen, besonders bei einemVolke,

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