Staasverwalttmg. 33
Sterling, eine Staatsschuld von 700 Millionen Pfo.Sterl.; bei dem größten Nationalreichthume, der vonLondon und den übrigen großen Fabrik- und Handels-städten des Reichs aus zu Millionen in die Provinzenströmt, so viele Arme und Bettler, daß schon in derglänzendsten Periode der Gewerbsamkeit und des Han-dels, in den I780ger Jahren, zu deren Unterhalte3 Millionen Pso. Sterl. von der Nation jährlich er-hoben werden mußten, und gegenwärtig reichen keine8 Millionen Pfd. hin, ohne die besondern Unterstüz-zungen, die von Privat-Vereinen den verarmten Fa-brikarbeitern gereicht werden; neben großer Unwissen-heit und Vernachläßigung in der Erziehung, so großeGelehrsamkeit und Kunstsinn, so thätige Unter-stützung in allen Fächern der Wissenschaften undKünste; neben den gröbsten Lastern aller Art, soviele häuslichen Tugenden und Religiosität rc. rr.Berücksichtiget man nun dieses Alles, berücksichtigetman, daß dieser in Hinsicht seiner Ausdehnung undseines Einflusses auf alle Reiche oder Staaten derWelt einzige Handclsstaat, von dem mehr als 25,000Kauffarkheischiffe die Meere bedecken, und der eineFlotte von mehr als 1000Kriegsschiffen unterhält, nurhauptsächlich auf seine Erhaltung zu sehen hat, unddaher Alles aufbieten und viele Opfer bringen muß,um sich den Welthandel und Kredit zu erhalten, sowird man auch die hierauf sich beziehende Verwaltungnicht anders, als großartig erwarten dürfen; man wirdnicht verlangen, daß sie bis in das kleinste Detail ge-hen und die Regierung noch taufende von Beamtenanstellen soll, um die Polizei zu verstärken, ohne da-durch den Hauptzweck: die Aufhebung der oben ange-führten Mängel darin zu erreichen; denn der Englän-der ist zu eifersüchtig auf seine Freiheit, und würdevon derselben nicht gern einen Fuß breit missen, unddieses erstreckt sich bis auf die Bettler und Herumtrei-