Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatsverwaltung. 61

ter, erhob man schon Klagen wegen der Finanzopera-tionen; denn bei einer Summe von 8 Millionen350,325 Psd. Sterl., die im Frühjahre des Jahres1757 im Parlamente bewilliget worden war, wobei dieSumme zur Fortsetzung des von England 1756 anFrankreich erklärten Krieges, heißt es im Lond'nerMagazin von 1760, S. 636 u. f.: „So machtuns also ein jedes Jahr in diesem Kriege immer un-vermögender inS künftige einen Krieg zu führen, in-dem wir nicht allein stets neue Schulden machen, son-dern auch unsern Handel und unsereFabriken mit neuenLasten beschweren. So fahren wir gleich den Ver-schwendern von Tage zu Tage fort uns ein Ansehen zugeben, so lange wir noch etwas zu versehen haben;allein wenn wir damit zu Ende seyn werden, so wirduns auch nichts anderes als das Schicksal der Privat-verschwender übrig bleiben." Die Mittel zur Auf-bringung der oben angeführten großen Summe,wie man sie damals schon nannte, waren: dieLandtaxevon 4 Schill. auf ein Pfund zu erheben; die gewöhn-liche Malztaye von 6 Pcnce auf den Scheffel; der sin-kende Fonds und der daraus erwachsende Ueberschuß,welches sich auf 1,200,000 Pfo. Sterl. belief; gewisseUeberschüsse und andere im Schatze noch vorräthigeGelder von 176,175 Pfd.; Anleihen oder Exchequer-Billö 1 Million; eine Lotterie 525,000 Pfo., undAnnuitäten zu 3 Millionen, welche letzte Summe zu3 Prozent beständige Annuitäten bis zur Einlösungseyn sollten, nebst einer Prämie auf jede unterzeichnete100 Pfd. von einer lebenslang dauernden Annuitätvon 1 Pfd. 2 Schill. 6 D. Alles dieses wurde auf8 Millionen 689,051 Pfd. gerechnet, und zur Sicher-heit der Auszahlung eben genannter Annuitäten, wieauch der jährlichen 7002 Pfd. für den Monarchen,statt der ehemaligen Einkünfte von dem Weinlizent,wurde der Ueberschuß desjenigen, was für die Freiheit,