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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatsverwaltung. 101

schen und Nordischen Fürsten, als er sich zu Brül imErzbisthume Köln nach seiner ersten Entfernung ausParis aufhielt, sich in ihren Staaten niederzulassenoder darin einen Zufluchtsort zu suchen. Sobald derKönig für großjährig erklärt worden, rief er den Kar-dinal zurück, welcher an der Spitze von 5000 Mann,die auf seine Kosten von den Marschällen de laFertv und Hoquincourt, und von dem GrafenBroglio angeworben worden, wieder den BodenFrankreichs betrat. Sobald seine Uebertretung derGrenze mit einer bewaffneten Macht bekannt wurde,so erklärte das Parlament ihn für einen Majesiäks«Verbrecher, der, um Frankreich anzugreifen, Truppengeworben habe, und setzte auf seinen Kopf einen Preisvon 50,000 Rthlrn. Mazarin ließ sich aber hier-durch nicht schrecken, übergab den Befehl seiner Trup-pen dem Grafen Broglio, und begab sich nach Poi-tiers, wo ihn der König mit großer Freude empfing,ihn umarmte, und ihm dadurch den Beweis gab, wiesehr er seine Verdienste und seine Anhänglichkeit anseiner Person schätzte. Der Marquis von Chateau-neuf wurde sogleich aus dem Ministerium ent-fernn, damit ihn Niemand in der Staatsverwaltungbehindern und er das Regiment allein führen sollte.Seine erste Absicht war, die empörten Provinzen zumGehorsam zurück zu führen, und die Fronde oderLigue zu vernichten, um sich auf deren Ruin zu be-festigen. Das Parlament dagegen, welches nur sei-nen Untergang oder seine Entfernung sehnlichstwünschte, schickte den Präsidenten NeSmond alsDeputirten zum Könige, mit der Bitte, den Kardinalaus Frankreich zu verweisen. Das Volk ergriff un-terdessen mit dem Vorsätze die Waffen, sie nicht eherniederzulegen, bis der ihm verhaßte Minister entferntseyn würde. Da aber die Fronde sich nicht stark ge-nug glaubte, um ihren Anforderungen Gewicht zu