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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatsverwaltung. 1V3

beruhiget, und wieder in die geschlichen Schran-ken gebracht, das Parlament unterworfen, unddie Krone auf dem Haupte des jungen Herrschers be-festiget wurde. Nach diesem beruhigten Zustande desReichs kehrte der Kardinal, von dem dieses Alles durchseine Rathschläge geschehen war, 1653 siegreich nachFrankreich zurück; denn der König und der Herzogvon Anjou reiseten ihm zwei Meilen von Parisaus entgegen, um ihn zu empfangen, und das Volk,welches ihn auf Anstiften der Fronde noch vor einemJahre verdammt hatte, empfing ihn jetzt mit Jubelund Freudenfeuern. Der Kardinal von Reß, derAnstifter oller Meutereien, kam in das StaatSgefäng-niß von Vincennes, und der Prinz Condk war zuden Spaniern übergegangen und zu deren Oberfeldherrnerklärt worden. Mazarins Bemühungen gingennun dahin, den Krieg in Spanien, Italien und denNiederlanden glücklich und Ruhm bringend für Frank-reich zu endigen, wozu ihm in der Ausführung derPläne dieFeldherren Türenne, Fabert und Ven-dome die Hand boten, und so kam nach einem beinahenoch sechsjährigen Kampfe der Pyrenäische Friedenim Jahre 1659 zu Stande, welcher auf der Fasanen-Jnsel in der Bidassoa, einem kleinen Grenzfluß inden Pyrenäen, von Französischer Seite von Maza-r i n, und von Spanischer Seite von Don Louis deHaro unterzeichnet wurde, indem zu derselben Zeitdie Jnfantin Maria Theresia, Tochter Phi-lipps des Vierten von Spanien, dem jungenHerrscher Ludwig dem Vierzehnten die Handreichte, wobei zugleich der Unruhestifter und Staats-verbrecher Prinz von Conde Verzeihung erhielt,und nach Frankreich zurückkehrte; allein Mazaringenoß die Früchte seiner Anstrengungen: Frankreichim Innern beruhiget und von außen Ansehen ver-schafft zu haben, nur kurze Zeit; denn er starb imJahre 1661 am 9ten März auf dem Schlosse zu