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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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176 Staatsverwaltung.

die Königin Ulrika zu Einem ihrer Günstlinge beiseinem ersten Wiedererscheinen am Hose, nach einerKrankheit, im Scherze gesagt haben: „Man hat michversichert, Sie waren schon in die andere Welt gegan-gen; da Sie aber, wie ich sehe, von dorther wiederzurückgekehrt sind, so erzählen Sie uns doch, was Sieim Himmel gesehen haben?" Ohne sich lange zu be-sinnen, antwortete der Hofmann: „Ew. Majestät,ich sah daselbst das erwürgte Lamm, und die vierund-zwanzig Aeltesten um ihn." —

Während sich nun die ganze Staatsverwaltung inden Händen des Reichsrathö unter der obersten Lei-tung der Reichöstände befand, so fand sich auch das,mit einer solchen Regierung fast unzertrennlicheUebel ein, nämlich die Partheisucht; denn schon imJahre 1726 erschien eine Spaltung auf dem Reichs-tage, die zur Bildung von zwei Paktheien Veranlas-sung gab, die sich in der Folge durch die Namen derHüte und Mühen unterschieden, und seitdem dieReichstage zum Tummelplätze aufgeregter Leidenschaftenmachten; denn immer suchte die eine Parthei die an-dere zu stürzen oder sich über sie zu erheben. So wienun diese oder jene Parthei stand oder fiel, so standenoder fielen auch die ihr angehörigen Reichsräthe, unddie Wirkungen dieser Spaltungen äußerten sich auchsehr bald in der Staatsverwaltung, und dieses nichtbloß in den innern, sondern auch in den auswärtigenAngelegenheiten. So hatte der Triumph oder Siegder Hüte die Kriege gegen Rußland 1741, undPreußen 1757 zur Folge, und der fortgesetzte bestän-dige Kampf der Partheien, die wechselweise, so wiedie eine siegte oder unterlag, auch die Schlüsse der vo-rigen Reichstage vernichteten, brachte zuletzt Alles indie äußerste, Unheil verkündigende Verwirrung; dennunter der Regierung Adolph Friedrichs, aus demHause Holstein, sollte eben eine, auf eine Veränderung