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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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184 Staatsverwaltung.

hat man doch Neuerungen in der aktiven Armee imDienste zurückgewiesen, wie z. B. die Eintheilung desHeeres in Divisionen u. Brigaden rc. — Der Erzie.hunqSzweigist in der Staatsverwaltung lange ver-nachlässiget worden; denn wenn gleich Schweden vieleWissenschafter, ja große Gelehrte zählt, so ist doch fürdas Erziehungswesen im Allgemeinen zur Ausbildungder Nation wenig geschehen, hauptsächlich vor denZeiten Gustavs des Dritten; denn erst unterdiesem Monarchen wurden ErziehungS-Institute er-richtet, in welchen auch minder vermögende Eltern ei-nige Hülfe zur Erziehung und zum Unterrichte ihrerKindererhalten konnten. So wurde bei der Geburt desKronprinzen Gustav Adolph im Jahre 1778 einöffentliches ErziehungShauö in Stockholm gestiftet,wozu die Beiträge durch Stammbücher eingesammeltwurden, die auch so ansehnlich einkamen, daß ein hin-länglicher Fonds zur Begründung dieses Institutsvorhanden war, wobei noch die Bemerkung gemachtworden: daß man eS dankbar anerkennen müsse, daßjetzt die so sehr der Verbesserung bedürftigen ErziehungS^Anstalten kracktet würden. Auch stiftete der König-liche Bibliothekar G jörwell einePrivat-ErziehungS« -gesellschafk, die sich besonders mit der Abfassung, Aus-gabe und Verbreitung nützlicher Schul- und Hand-bücher für die Jugend beschäftigen sollte, wobei, diesesZweckes wegen, auch eine eigene Buchhaltung inStockholm errichtet ward. Auch wurden noch außer-dem mehrere Gelehrten-Vereine und Akademien gestif-tet, die auf die Bildung zu den Wissenschaften undKünsten wirkten und noch wirken; indessen sind die zudiesem StaatSzweige ausgesetzten Geldmittel in demjährlichen Budgete nicht hinreichend, um Großes her-vorzubringen, und eö hierin andern Staaten, nament-lich Preußen, nach zu thun; denn auch in neuesterZeit unter dem jetzt herrschenden Könige ist auf den