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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatsverwaltung. 20L

in der Regel eine Lieblingsneigung für diesen oder je.nen Nebenzweig. So sucht der Minister des In.nern Alles auf den Ackerbau,' die Viehzucht und denWaldbau zu verwenden, sucht er Moräste auszutrock.nen, um sie zum Wiesen.' und Landbaue geschickt zumachen; sucht er fremdes Vieh zur Veredlung deseinheimischen einzuführen; kurz sein ganges Bestrebengeht dahin, seinem Zweige wo möglich die größtenSummen aus der Staatskasse zuzuwenden. So derMinister des Handels und der Gewerbe auf dieseZweige; der Kriegsminister auf den Bau der Festun-gen und auf die Ausbildung des HeereS; derMinisterdes Kultus und der Erziehung auf die Anlegung vonSchulen, Seminarien und andern wissenschaftlichenund Kunst-Instituten. Kurz, jeder Minister suchtfür seinen Geschäftskreis zu wirken. Auch sind dieGrundsätze der Staatsverwalter oft sehr verschieden.So sucht der Eine das höchste Prinzip des National.Wohlstandes im Ackerbaue, ein Anderer im Kunstfleiß,in den Gewerben, und ein Dritter im Handel, und aufdiesen Zweig sucht er denn auch hauptsächlich die größ-ten Summen zu verwenden. Auch verachten oft neueStaaköverweser die Entwürfe und Arbeiten ihrer Vor-fahren im Amte, ohne sie gehörig zu prüfen; denn siewollen theils ihren eigenen Weg gehen, theils auch sichdadurch die Mühe ersparen, sich erst von dem Ge-schäfrsgange ihrer Vorfahren zu unterrichten. Hierist eS nun, wo der erfahrene Fürst den Ausschlag ge-ben, jedem das richtige Maaß zutheilen, und so >dieEinheit in das Ganze bringen soll, damit dem StaateNicht aus die eine oder die andere Weise, durch Befol.gung dieses oder jenes Systems geschadet werde; unddaher ist es auch nöthig, daß der junge Fürst seineStaaten selbst bereiset; überall in den Provinzen ge.naue Erkundigung über diesen oder jenen Erwerbs-zweig darin, diese oder jene Amtsführung einzieht, und