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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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206 Staatsverwaltung.

sie mit den Berichten darüber prüfend vergleicht. Sobereisete Friedrich der Große seine Staaten zurZeit der Musterung der Truppen, und forschte mitAufmerksamkeit nach Allem, besonders nach demAckerbaue und Viehstande, den Gewerben und dem Han-del, dem Schulwesen, und dabei suchte er zugleich dieVerwaltungsfähigkeiten seiner Geschäftsmänner ken-nen zu lernen, und munterte diejenigen, welche ihr Amtpflichtmäßig vorstanden, mit besondern Gratifikationenauf; so bereiseten Joseph derZweite undKatha-rina die Zweite ihre Staaten, und so bereisenjetzt die Fürsten und Thronfolger ihre Staaten, umAckerbau, Gewerbe und Handel, und um den Beam-ten- unb Volkögeist darin kennen zu lernen. „Hat einFürst nicht erhabene Ansichten in der Kunst derStaatsverwaltung, sagt ein Schriftsteller, so werdenMinister ihm schwerlich dazu verhelfen." Von ihmgeht also die Einheit, das Ineinandergreifen in derStaatsverwaltung aus; von ihm die Erhebung desAckerbaues, der Gewerbe und desHandels, der Künsteund Wissenschaften; von ihm die Erhaltung des Frie-dens oder die kräftige Vertheidigung des Landes beieinem ausbuchenden Kriege; von ihm die Bewahrungvor dem Verfall des Staats durch eine zweckmäßigeFinanzverwaltung; denn wenn der Ackerbau die Ammedes StaatS ist, um ihn zu nähren, so ist die Vermal-tung der Finanzen dessen Stütze, um ihn aufrecht zuerhalten; denn der Verfall der Finanzen ist die erste Ur,fache von dem Untergänge oder doch Zerrüttung derStaaten. Das neueste Beispiel giebt unö Spanien,so wie es UNS Frankreich zu Ende des verwichenenJahrhunderts gegeben hat. Und wenden wir nun ei-nen Blick auf die Staatsverwaltung Friedrichs desGroßen, so werden seine Tadler um so mehr mitihm wegen der Sammlung eines Schatzes ausgesöhntwerden, da sie das Bild der Zerstörung der Staaten