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Einkünfte ziehen; allein dadurch wird dem Mißbrauchenicht vorgebeugt; denn da ein gewähltes Parlaments-glied keine Besoldung, wohl aber große Ausgabenhat, so werden gemeiniglich die Söhne der Herzogeund anderer Edelleute, oder sonst reiche Gutsbesitzerdazu gewählt, wenn sie das einundzwanzigste Jahrerreicht haben, also hak das Ministerium schon hierseine Stimme, und was ihm nun noch an der Zahlfehlen sollte, das wird durch Titel, Aemter und Gelderkauft, weil man mit dem Letzteren Alles soll ausrich-ten können; und das Gewissen der Erkauften auchziemlich weit ist, um auch noch den Meineid darin zuverbergen, sagt ein Schriftsteller, welchen sie begehen,da sie aus die Karte geschworen haben, sich rein beiihrem Amte zu erhalten. Wenn es nun bei irgendeinem Gegenstände in dem Unterhause zum Votirenkommt, so wissen diejenigen schon, welche vom Mi-nisterium abhängen, ob sie j a oder nein sagen sollen.Diese Mißbräuche bei den Wahlen rc. sind schonmehrere Male ernstlich im Unterhause zur Sprachegebracht worden; allein mau hat ihnen nicht begegnenkönnen; vielleicht daß durch die neuen Reformen, dieauch das Wahlgesetz betreffen, auch dieser Gegenstandeine Erledigung finden wird. — Das vierte Uebel,welches besonders die Staatsverwaltung trifft, ist deröftere Wechsel des Ministeriums, wodurch in dieZweige, welchen die Minister einzeln vorstehen, keinordentlicher Gang gebracht werden kann. Das Volkleidet zwar nicht darunter in der Privatwirthschaft, inBeziehung auf Ackerbau, Gewerbe und Handel,Künste und Wissenschaften, welche sich frei heraus-bilden und dem Zeitgeiste huldigen können ; allein wasdie Jugenderziehung, die Rechtspflege, die Polizei,die öffentlichen Bauten, und alle Besörderungönuttelder Industrie und des Handels, der Künste und Wis-senschaften, die von der Regierung ausgehen, und alle