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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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238 Staatsverwaltung.

schlachtete» Sitten, daß sie nicht nur einem Prinzenzum Gelächter werden, sondern auch das Vertrauendesselben, von ihnen etwas zu lernen, verlieren, da sieselbst nicht vermögend sind, sich manierlich aufzuführen;wozu auch noch das lotterbübische und schmähsüchtigeZanken der Gelehrten kommt; von welchem Possen-spiele ein Prinz mehr Belustigung und Gelächter, alsNutzen ziehen kann. Nicht zu gedenken, daß die Schul-gelehrten sich kaum vertragen würden, wer dem Ande-ren hierin vorzuziehen sey, mithin würde solches auchnur zu Eifersucht und Unruhe Veranlassung geben.Und wenn man endlich auch auf Universitäten gelehrteLeute findet, dennoch andere nützliche Uebungen seltenin dem Grade, wie bei Hofe, als Reitschulen, Tanz-boden, Fechtschulen rc. Indessen haben auch die ein-zelnen Unrerrichtsgegenstande bei Hofe ihre große Ge-brechen; denn anfangs ist am Hofe des Ohrenblasenö,Schmeichelns, Verführens, Ieitvertrelbens von hohen,mittlern und geringen Bedienien kein Ende noch Ziel;jeder sucht bet dem Prinzen zu dem Gegenstände eineLiebe zu erwecken, von welchem er künftig Nutzen zuschöpfen gedenkt. Da werden in dem Gemache desPrinzen schon einige Hasen gebetzt und das Waldhorngeblasen, um ihm Lust zur Iägerey zu mache»; dumacht man Hunde zu Pferden, um ihm den Marstallzu empfehlen, da muß er das A B C auf Patron-taschen lernen, im Buchstabiren die mit Buchstabengezeichneten Soldaten mustern, in der Hoffnung, daßder Prinz ein Svldatensreund werde; zu demselbenZwecke muß der heilige Christ Pivstolen, Schabracken,Degen, Feldstücken rc. bescheren; da bitten die Schau-spieler, Operistcn und andere de> gleichen Leute denPrinzen zum Zuhörer und Zuschauer aus, damit ersich in dergleichen Dinge von Jugend an verliebe undverliere: der Hofmarschall läßt eine Gläsersammlungzu des Prinzen Gesundheltstrinken anlege»; die Hof-junker reden von weiter nichts, als vonGalayterien, wohlgemachten Kleidern und kostbaren Stoffen rc.; da wirdzu Hofe ein Namenstag, Geburtsfest, Ordensfest odersonst dergleichen Festtage gehalten; ein Fremder empfan-gen, und hundert dergleichen Tage des Jahres gefeiert,wobei man gern den Prinzen sehen will, und ihm da-