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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft. 4i:>

andern, der Gang mag sich aus seiner Stunde werfenoder einen Haken machen, bestimmt. In Hinsicht desFallenS der Gange theilen sie sich in schwebende, flache,donlägige, stehende oder seigere. Die Mächtigkendes Ganges wird durch dessen Breite zwischen Hangenden und Liegenden bestimmt. Hier giebt eS Hangendund Liegend «Klüfte, die sich vom Gange abtrennen;Kreutzklüfte, zuschaarende Klüfte, durchsehendeKreuh-u.Schaarklüfte; edle u. taube Gänge u. Klüfte; gestal-tige Gänge und Klüfte, welche gute Anzeige auf Erzegeben, da sie aus feiner glasigter Erde bestehen;offene und Wasserklüfte. Die Gangart ist gewöhn-lich: Quarz, Spath, Letten, Hornstein, Flüsse, eisen-schüssige Braune, Blende, Glimmer, Glauch, Kalkund Gyps, Sinopel. Die edelsten und reichsten Erzebestehen in Spath und Quarz; ein edler Gang be-steht aus Erzmitteln und tauben Mitteln seiner Gang-art. Eö giebt gediegene und eingesprengte Erze; diegediegenen Metalle, als Gold, Silber, Kupfer, werdenöfters gefunden, sie verlieren aber beim Breitwerdender Gänge an Metallgehalt, beim engeren Zusammen-schließen gewinnen sie aber daran. Beim Durch-brechen der tauben Mittel eines Ganges darf manhoffen bald auf Erz zu kommen, wenn diese Mittelin ihrer Gestein- oder Gangart Farbe oder Gestaltändern. Am Tage mit Erzen ausbejßende Gängesehen gewöhnlich nicht in so große Tiefe nieder, son-dern schneiden sich bald aus. Alle Gänge und Klüfteverlieren sich zuletzt sowohl ihrem Streichen, als ihremFallen nach; das Hangend- und Liegend - Gesteinschließt sich endlich zusammen. Edle Gänge werdenin mehrerer Teufe immer ärmer an Erzen, gröber inGeschieben, mit mehr unedlen Mineralien vermischt,oder ganz taub; reichste, edelste Erze gewöhnlich vonMitkeltiefe des Gebirges hinaufwärtS gegen den Tag,^u. Kreuzklüfte, die den Gang durchsetzen (senkrecht