Staatswnthschafl.
durchschneiden), überwerfen den Gang und machenihm zuweilen ganz ein Ende rc. Bei den Flötzgebir-gen werden die Flöhe bloß benutzt auf Kupfer, Eisen,Galmey, Steinkohlen, Vitriol, Alaunerz, Steinsalz.— Ferner kommt im Bergbaue vor: das Schürfenund Anlegen neuer Bergwerke. Bei Anle-gung eines Bergbaues ist Folgendes in Hinsicht derOekonomie zu berücksichtigen: Holz und Tagwasser,Art des Bergbaues, Arbeiter und Aufseher, eine nahe-liegende Bergschmiede, Wege, Vorräthe an Essen,Holz, Pulver, Unschlitt rc. Der Bau muß regelmä-ßig so viel, als möglich, in die Tiefe und ins Feld be-trieben werden. Gleich anfangs sind Erbstollen anzu-legen, Hoffnungsörter zu betreiben, um den Baugleichsam zu verewigen; der Gang muß durch seigereSchächte in einer mittlern Tiefe durchkreuzt werden,um dadurch von allen Seiten die Förderniß zu erleich-kern. Durch Raubbaue gleich anfangs die Grubenkostenhereinbringen zu wollen, führt in der Folge großenNachtheile mit sich, da man hierdurch rücksichkltch derFörderniß, des Wetterzuges und der Wasserhebung inVerlegenheit kommt. DieMarkscheidekunst. Diebeim Bergbaue und der Markschetdekunst üblichenMaaße; die Mittags- und Magnetlinie; die Marksscheide-Jnstrumente: Lachcerstab, Lachterschnur, Lachsterkette; Wasserwage, Setz- und Grubenkompaß,Hängekompaß; die Eisenscheibe und ihr Surrogatoder dos Vermessen der Winkel vermittelst derSchnüre; der Winkelweiser. DaS Markscheiden;die Verrict,kung und Einschreibung der Markscheider-züge; die Berechnung eines Zuges; das Zulegen einesZuges oder die Markscheiderrisse; die Auflösungen derzum Behufe des Bergbaues vorkommenden Aufga-den, als das Wasserwägen; die Bestimmung der Gren-zen; die Docimasie oder Probirkunst. Der Gruben-bau: die Arbeit auf dem Gesteine; die Stollen und