Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschast.

mit tauben Bergen verstürzt werden könne. Der Erz-hau wird vorzüglich durch den aufgelehnten Straßen-bau, durch den Firstenbau, und durch den Querbauverrichtet. Erstere zwei Baue finden bei Gängen vongeringer und mittelmäßiger Mächtigkeit (1 —12 Fuß),letzter Bau bei Gängen von großer Mächtigkeit undbei Stockwerken Stakt. Bauart auf Flöhen;die Grubenmauerung. Bei der Erz- und Bergsordcr«niß ist Folgendes zu berücksichtigen: 1) Ist die För«derniß nach Möglichkeit zu nahe gelegenen Tagöff-nungen und ununterbrochen einzurichten. Wenn beinicht allzulange», Stollen herauögeförderk werden kann,so sind solche den Schächten vorzuziehen, besonderswenn zur Förderniß kein Aukschlagewasser vorhandenist. Bei einem weitläufigen Bergbaue muß die För-derniß zu mehreren Tagöffnungen herausgehen. ZumBehufe der Förderniß ist der Grubenbau vernünftigund regelmäßig einzurichten. Diesem nach muß Allesso angeordnet werden, daß die Hundsstößer mit denbeladenenHunden nie aufwärts laufen, daßSchutte oderRollen vom Erzhaue nie weit entfernt seyen, daß Ha-spel möglichst erspart werden, so wie überhaupt dieFörderniß über mehrere Kratzen zu vermeiden ist.Die Förderniß hat folgende zwei Hauptbeschäftigun-gen: 1) die Förderniß in der Grube bis unter denFördernißschacht; 2) die Ausförderniß aus der Grube.Beförderung des Wetterzuges ist nöthig, da-mit dem Grubengebäude gute Wetter verschafft wer-den, und ein wirksames Arbeiten zum Nutzen desBerg-baues bewirkt wird, und dann zur Erhaltung des Gru-benholzes und ber Grubenseile, und wegen der Gesund-heit der einfahrenden Bergbeamten. Man erhält dienatürliche Witterung durch zweckmäßig angelegteWetterstollen, Wetterschächte und Durchschlüge, welcheso angebracht werden, daß durch selbige der Wetterzugvon unten heraus erfolgt. In Strecken und Stollen