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Staatswirthschaft.
wühlen selhst. S. den Art. Spinnen nnd Spin-nerey, Th. 157, S. 525 u. f. Das Weben derZeuge wird theils in geschlossenen Manufakturen,theils aber auch aus dem Lande verrichtet. Diese Ar-bcit geschieht auf Weberstühlen, die seht auch eineVerbesserung erhalten haben. Man theilt sie in hoch-sch ästige und tiefsch ästige. DaS hierzu ver-theilte Garn theilt sich in die Kette und den Eintrag,welches Letztere mittelst der Schütze entweder mit derHand oder mittelst Schnellschützen dem Zeuge einver-leibt wird. Bei den fassonirten Zeugen, wo eö dar«auf ankömmt, vor jedem Wurfe der Schütze allen Fa-den der Kette die richtige Lage zu geben, erreicht mandiesen Zweck entweder durch Zug. wo ein eigner Ar«beiter nach einer gewissen Regel die Fäden gehörig auf-zieht, oder durch den Harnisch, welcher über demStuhle angebracht wird und mit den Fäden der Kettein Verbindung steht. Die vorzüglichsten Arbeitenauf den hochschätzen Stühlen sind die Tapeten, z. B.die Gobelins, s. Th. 19, S. 254, und den ArtikelWeben und Webekunst, unterW. — Die Tuch-bereitung ist auch ein wichtiger Zweig der StaatS-wirthschaft; es ist dazu erforderlich: Schaafwolle,Walkererbe, und wenn nicht aufMaschinen gesponnenwird, welches jetzt aber häufig geschieht, viele Hände.Das Tuch ist nicht bloß ein Gewebe von Schafwol«lengarn, sondern die Fäden müssen auch in einandergefilzt werden. Die Hauptverrichtungen dabei sindungefähr folgende: die Schaafwolle wird in Harn ge-waschen, durch Schwefelbämpfe gebleicht, im Wolf ge-krämpelt, dann eingeschmalzt, im Kammtopfe bei ei-nem bestimmten Hitzegrade gekämmt, wo dann die beidieser Arbeit entstehenden Flöthen gesponnen werden.Das hierdurch entstandene Schafwollengarn wird aufden Tuchwebestühlen aufgebauet, und zum Tuche ge-webt. Dann kömmt das gewebte Tuch in die Walk-