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Staatswirthschaft.
Provinzen; dann auch Nord-Amerika für Westindienund Europa, und die nördliche Küste von Afrika, vor-züglich für Spanien und Portugal. Den größtenZwischenhandel mit Getreide führt Holland und Ham-burg ; aber auch aus Deutschland, Preußen, Rußlandwird über die Häfen der Nord- und Ostsee mit diesemArtikel nach England, Frankreich, Spanien und Por-tugal gehandelt. Die wichtigsten Häfen für den Ge-kreidehandel sind: Emden, Bremen, Hamburg, Mona;dann Lübeck, Wismar, Rostock, Stettin; dann Dan-zig, Königsberg; dann Archangel, Petersbnrg, Riga.S. den Art. Getreide, Th. 18, S. 19, undKorn, Th. 44 und 45. — Den Hopfen für dieBrauhäuser liefert Böhmen, die Provinz Branden-bürg und Sachsen, Sachsen, Braunschweig, Nürn-berg, die Niederlande, vorzüglich Belgien, England,Rußland rc. Die Waare muß beim Einkaufe einenganz eigenen aromatischen Geruch und eine gewisseFettigkeit beim Angreifen besitzen. Man handelt ihnnach dem Maaße, auch nach dem Gewichte, wie e6 indieser oder jener Gegend üblich ist. Die Erhaltungdes Hopfens geschieht am besten durch das Zusam-menpressen in großen Ballen ; denn so gepreßt bleibter mehrere Jahre gut. S. auch den Art. Hop fen,Th. 25, S. 71 u. f. — Den Flachs liefert vor-züglich Rußland, und hier besonders Riga, Ra-kitz rc.; s. den Art. Lein, Th. 76, S. 1 u. f. —Schaafwolle giebt jetzt einen sehr ausgebreitetenHandelsartikel durch die Veredelung der Schafe inollen Gegenden, besonders Frankreichs und Deutsch-lands. Die vorzüglichste Wolle kommt jedoch immernoch in großen Quantitäten aus Spanien, Englandund der Schweiz; allein durch die eben bemerkte allge-meine Veredlung der Schafe liefert auch Frankreich,Sachsen, Preußen, Böhmen, Ungarn sehr gute Wollein den Handel, die gesucht wird. S. den Art. Schaf