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Staatswirthschaft.
gen rc. die Zucht der inländischen Pferde zu befördern.Ein vorzüglicher Marktplatz für Pferde in Deutsch-land ist Leipzig zur Zeit seiner großen Messen, zu Osternund Michaelis. Der Rindviehhandel ist auchsehr wichtig, jedoch beschränkt er sich mehr auf ein-zelne Länder und daselbst auf bestimmte Viehmärkte.Der Handel geschieht mit Mastochsen, die meistenliefert Polen und Lithauen, besonders Podolien, dieUkraine, Ungarn, Sleyermark und noch einige andereLänder, und die zahlreichen Herden werden nachBreölau und andern «Städten Schlesiens, dann nachTeschen, Ollmüß, Brünn, Frankfurt am Mayn, Leip-zig, Danzig, Elbing, Königsberg, Hamburg, Lübeck,Bremen und Eger; dann nach Holland und Frank-reich getrieben und verkauft. Aus der Heimath kom-men die Ochsen nicht alle fett und gemästet in denHandel, sondern ein großer Theil kommt mager zuMarkte, wird erst in Deutschland auf den Weidengemästet, und dann wieder auf die Viehmärkte zumVerkauf gebracht. Auch liefern verschiedene Gegendenvon Schonen, Jütland rc. eine Menge Ochsen in dasHolsteinische, Meklenburgische und nach Holland rc-,wo sie auf den Weiden dieser Länder fett gemacht unddann mit bedeutendem Gewinn wieder verkauft werden.Das Rindvieh aus Steyermark und Kärnten ist vonvorzüglicher Güte. Es giebt daselbst Mastochfen,die zwanzig Zentner und darüber wiegen, diejenigenvon zehn Zentnern am Gewichte, werden nur zu dengewöhnlichen gerechnet. Eine große Menge diesesViehs geht nach Oesterreich, Tyrol und Italien.Ungarn schickt eine große Menge Mastochsen in alleProvinzen der Oesterreichischen Monarchie, und Ga«listen nach Schlesien, Sachsen rc. eine gleich großeMenge. Die stärksten Rindviehmärkte sind zu Raab,Pest, Oedenburg und Debreczyn in Ungarn, und zuLemberg, Brody, Jaroslaw und Samosc inGalizien.