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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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486 Staatswirthschaft.

schicken. In Menge liefert solchen Irland, Holland,Ostfriesland, Holstein, Meklenburg, Dänemark rc.Die Orte, welche jetzt die meiste Butter liefern, sind:Emden, Rostock, Kopenhagen, Bergen, Glückstadt,Dublin, Cork, Limmerik, Belfast rc., welche jährlicheine große Menge dieses Artikels nach den DeutschenSeestädten schicken, vorzüglich nach Bremen, Lübeckund Hamburg. Die Irländische Butter wird inHinsicht der Fettigkeit für die vorzüglichste gehalten,nur hält sie sich nicht so lange, als die Holsteinische.Von den Holländischen Bulterarten kommen vor dieFrießländische, Delster und Leydensche. Die in denfreien Städten Hamburg, Lübeck und Bremen vor,kommende sogenannte Hofbutter, wird von dengroßen Meyerhöfen in Holstein geliefert. Man schließtdaselbst mit den Landpächlern einen Kontrakt ab, nachwelchem sie den Ertrag an Butter das ganze Jahrhindurch für einen bestimmten Preis überlassen.England liefert Butter in Menge aus Suffolk, Cam-bridge und Pork. Die letzte Stadt treibt damit einenwichtigen Handel. Zu JpSwich in Suffolk wird eingroßer Buttermarkt gehalten, wo sehr viel von dieserWaare abgesetzt wird. Die Butter von Cambridgewird für die beste und fetteste gehalten. Die Hollän-dische Butter kommt über Amsterdam in den Handel.Von den Französischen Buttersorten werden die vonCherbourg, Jsigny und Morlaix für die besten gehal-ten. In Hamburg, wo einer von den größtenMärkten für diese Waare ist, wird die Butter einge-theilt in Dänische, Meklenburgische, Pommersche,Budjadinger, Irländische und Holsteinische sogenannteHofbutter in kleinen Gebinden. Man handelt dieButter nach ganzen, halben, Viertel-, Achtel-, Sechs-zehntel-Tonnen, die ganze Tonne zu 224 biö280Pfd.Netto, und nachdiesem Verhältnisse die halbe, Viertel-te. Tonne. Die Irländische Butter kommt in Ge-