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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft.

Liqueure kommen von Paris, Nancy, Verdun,Pfalzburg, Wien, Berlin, Danzig,Breölau rc., in denHandel. Außer den Französischen Liqueuren sind dieDanziger und Breslauer am meisten geschäht und ge-hen überall hin. Die Danziger sind in viereckigen7 Zoll hohen Flaschen, und die Breslauer in gefloch,tenen oder Korbflaschen, wovon es halbe und ganzegiebt. Man hat von diesen seinen Branntweinen eineMenge Sorten, je nachdem er über dieses oder jenesIngredienz abgezogen oder destillirt worden. Man hateinfache und Doppel-Liqueure, und dann auch Oel-Liqueure, wozu wesentliche Oele oder Geister aus Ge«wachsen, Rinden rc kommen. So hat man Sellerie,Kaffee, Chocolade, Zimmet oder Canehl, und viele andereSorten. S. den Art. Liqueur, Th. 79, S. 467 u. f.In Frankreich theilt man die Liqueure nach folgenderOrdnung ein: Liqueure, die durch wesentliche Oele oderGeister aus den Gewächsen rc. bereitet werden, alsLulle und Hau cls Litronklls, Lau cko kardastes,Lan und Lulle cls Laueile, Lrerue <le Larl>a-cles etc.; in destillirte oder durchs Abziehen er«haltene, alö: Beils <le oult, Lau cke 6a88ie-l!eun,Lllxlr <1e 6arra8, Llairette cls Llrawber^, par-kait ^ruour ele.; in RatastaS, als: <le Leelrat,tleur (l'OranZe, ^u^eliczue eto.; in durch Aufgußoder Infusion bereitete, als: 8kulralL, Lau <le se^tAva!u8, Lau cllvlus ele.; in Oel- u. Rahmliqueure,als: Lulle <le L^tlrere, «ls Vsullle, <le L 0868 ete.— Dann kommen auch noch im Handel alö wichtigvor: die Rossoliö oder RosoglioS, starke Branntweine,welche von Wein, Sonnenlhau (ros solls) und meh-reren andern Gewachsen oder Kräutern, Früchten,Gewürzen rc. abgezogen, hernach süß gemacht undverschiedentlich gefärbt werden. Die vorzüglich-sten Sorten dieses Branntweins liefert Italien inden Handel, besonders Turin, Neapel, Bologna,