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Staatswirthschaft.
Udino und Triest. Tuest schickt allein jährlich meh.rere tausend Eimer dieser Branntweine nach Deutsch,land, Preußen, Polen, Rußland und den andern nor-Lischen Ländern. Man handelt diesen Artikel in gan.zen, halben und Viertelfiaschen, die mit Schilf um.flochten worden; erwirb bann in Kisten, entwederSortimentsweise oder nach Belieben der Besteller ver«packt. Man unterscheidet diese Waare in den Fa.briken in solto-ooivniuiu, vommuui, ilui und «o-zwuluri, unter welchen beiden Lehkeren die von feinenund theuren Ingredienzien, z. B. Ananas, Mara-schino, Vaniglia, wie auch der sogenannte Lulsuuioclolln 8p6ei6oo per Is8u!uts etv. gehört. DerRos-solio clUnisi, Fr. Iluil«? rouZS clunig 6loi'lt>, ausBologna, ist durch ganz Italien beliebt und wird da>selbst in großer Menge verbraucht. Man macht dieItalienischen RossoglioS auch in Deutschland nach,besonders in Wien; allein sie sollen den Italienischendoch nicht gleich kommen, wenn sie gleich von Italic-nern, denen man doch die Kenntniß der Bereitungzutrauen kann, angefertigt werden. Liegtdieses nun inder Einbildung, da sie in Deutschland gemacht wordenund nicht aus Italien zu uns gekommen sind, wie esmit so vielen Engländischen, aber in Deutschland ver-fertigten Waaren geht, die erst dann ihre Anerkennungals Vortheilhaft und brauchbar erhalten, wenn man siefür ächt Englandische ausgiebt? ist eine Frage, dienur derjenige lösen kann, der beide Fabrikate mit Un.partheilichkeit prüfend vergleicht, und ein Kenner diesesGetränkes ist; denn nur dadurch kann die Wahrheitan den Tag kommen. Daß aber auch Einzelheitenauf Fabrikate einwirken können, die nur ganz un-bedeutend zu seyn scheinen, ja, die man ganz übersieht,und die einem Lande eigenthümlich angehören, ist auchgewiß, wenigstens hat sich dieses bei mehreren Fabri«koken bewährt, wo eö im Wasser, in der Luft rc. lag.