Staatswirthschaft. T13
Leim unter dem Namen der Hausenblase giebt, derauch ein nicht unwichtiger Handelsartikel für Ruß.land, Polen und Ungarn geworden ist. So hat fastjedes Land seine Fische, welche es zum Handel imGroßen benutzen kann, außer den Flußfischen, welcheauf den Fischmärkten der Städte in großer Anzahlverkauft werden, und den Handel mit frischen Fi.schen, den eigentlichen Fischhandel, der wiederviele Menschen in Thätigkeit setzt, abgeben, wie dieKarpfen, Bleye, Hechte, Welse, Zander, Plötzen,Barsche, Schleye, Quappen, Forellen, Aale rc.rc., undworan Deutschland so reich ist, und darin fast alleübrigen Länder übertrifft. So liefert Rußland beson-ders marinirte und eingesalzene Stöhre, Kaviar undHausenblase, so auch Ungarn diesen Artikel undHechte; Dänemark, Schweden und Norwegen: He«ringe, Stockfisch, Klippfisch, Laberdan, Schollen rc.;Preußen: Lachse, Hechte, Neunaugen rc.; Holland:Heringe, Lachse; Frankreich: Makrelen,Kabeljau, Sar.dellen, AnjoviS rc.; Sardinien: Thunfische, Sardel-len rc.; England: Heringe rc. in den Handel, und soauch mehrere andere Staaten, wenn auch nicht andereFische, doch anders eingemacht, oder gesalzen, oder ge.dörrt, und wo die Fische selbst keinen Handelsartikelabgeben, so doch Theile von ihnen, wie z. B. aus demWallfische rc. der Thran, das Fischbein rc.; so giebtder Black- oder Tintenfisch die Sepia rc. rc. Wiewichtig ist daher nicht das Fischreich für die Staats,wirthschaft! und was könnte vielleicht der aufmerk-same ScaatSwirth nicht noch zum Vortheile der Ge-werbe und des Handels aus diesem Reiche ziehen,wenn er diese oder jene Fischart nach seiner Angabeauf diese oder jeneWeise zubereiten ließe, wie wir diesesjetzt bei den Bratheringen gesehen haben, deren Zube«reimng noch bis zum dritten Jahrzehn dieses Jahr.Hunderts unbekannt war; und so ließe sich nochGer. tech». «nr. Th. K k