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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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514 Dtaatswirthschast.

Manches hier benutzen und zum ErwerbSguell für dieStaatsbürger machen. — Nicht unwichtig ist auchder Obsthanbel, der zwar mehr im Kleinen vonLandleuten, Gärtnern, Obsthändlern und Hökern ge-trieben wird und hier einen reichhaltigen Erwerbszweigabgiebt; aber auch hier und da von Kaufleuten imGroßen zur Ausfuhr oder nach auswärts. Besondersgeschieht dieses mit dem getrockneten oder gedörrten,gebacknen und eingemachten Obste. In Preußen lie-fern die Provinzen Pommern, Sachsen und West-phalen, außer dem frischen Obsie auf die Märkte imLande und in mehreren benachbarten Staaten, auchüber die Ostsee viel getrocknetes und gebackneS Obstin den Handel, welches von da noch weiter geht. DieUngarischen Obstwaaren, sowohl getrocknet und ge>dörrt, als auch in Zucker oder Honig eingelegt, gehenüber Presburg, Trieft oder Fiume rc. ins Ausland,und mit dem frischen Obste, als Aepfeln, Birnen,Pflaumen, Aprikosen und Weintrauben, versieht diesesfruchtbare Land größtentheilö die OesterreichischenErblander. Auch werben in diesem Lande eine MengePflaumen nach Art der Französischen Brünellen zu-gerichtet und unter diesem Namen in den Handel ge-bracht. So liefert Mähren eine große Menge geback-ner Birnen, Aepfel, Pflaumen und Kirschen nachBöhmen, Oesterreich und ins Ausland. Bayern lie-fert, besonders aus dem Ober- und Unter-Mainkreise,in der Gegend um Bamberg und um Kitzingen, vielegetrockneten Pflaumen (Zwetschen) nach Holland,Hamburg rc.; auch Tyrol schickt eine große Mengevortrefflichen Obstes nach allen Gegenden Europas,so auch die Schweitz viel getrocknetes Obst. Beson-ders berühmt im Obsthandel sind die Französischen ge-trockneten und mit Zucker eingemachten Obstarten, dieeinen wichtigen Handelsartikel für Frankreich abgeben,und beweisen, wie gut man Alles, selbst weniger be-