Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft. SIS

deutungövolle Sachen durch künstliche Zubereitungzu einem wichtigen Handelsartikel machen kann, derviele Hände in Thätigkeit bringt. Ihre gebackenenPflaumen, ihr eingemachtes Obst in Gläsern, soge-nanntes Weinobst rc., ist überall bekannt. GanzeSchiffsladungen gehen mit Aepfeln, Birnen, Pflou-men, Brünellen undKatharinen-Pflaumen vonHavrede Grace aus nach Paris, England, Holland, Ham.bürg, den Städten an der Ostsee rc. Dieser reichhal-tige Absatz des Französischen ObsteS belebt die Obst-kultur in diesem Reiche ganz besonders, und auch denErfindungsgeist im zweckmäßigen Trocknen und Ein-machen der Früchte. Kurz, man findet hier durchsorgsame Kultivirung, wozu noch das glückliche Klimakommt, die schönsten Aepfel, Birnen und Pflaumen,von Letzteren, die St. Julian- und Katharinen-Pflau-men, Damastener, und AgenoiS-Pflaumen, Brünel,len rc. Aus Italien, besonders aus den Gegendenum Genua, Toökana und Messina, kommt viel schö-nes Obst, sowohl frisch, als getrocknet, auch eingelegtin den Handel, und geht in alle Gegenden von Eu-ropa. Besonders liefert Italien viele Citronen, Ap-felsinen, Pomeranzen, Feigen, Maronen oder ächteKastanien, Quitten, die marinirten Limonien rc. in denHandel, die besonders am Gardasee, im Venetianischen,um Genua, um Florenz, im Kirchenstaate, in Cala-brien und auf Slcilien um Messina kultivirc werden.Die Citronen und Apfelsinen, kommen in K»sten, Er-stere zu 5, 6, 7 big 800 Stück, und Letztere zu4 bis 500 Stück, die Pomeranzen in Kisten zu 400bis 500 Stück in den Handel. Von dieser letzterenFrucht kommen auch die kleinen, unreifen, getrockne-ten Pomeranzen, und dann die getrockneten Pomeran-zenschalen für die Branntweinbrenner oder vielmehrDestillateure und Apotheker in den Handel, so auchdie mit Zucker candirten oder überzogenen Schalen

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