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Staatswirthschaft
einen starken Handel, besonders mit ausländischenSeifen, wovon aber auch mehrere Arten mitVortheil in Deutschland bereitet werden, wenn siegleich unter dem fremden Namen fortgehen. DieSpanischen, Französischen, Italienischen rc. Seifen,als fremde, kommen von Alicante, Toulon, Grosse,Montpellier, Marseille, Neapel, Bologna, Rom, Ge-nua, Ancona, Gallipoli,Monopoli, Venedig,Triest rc.in den Handel, indem sie nach den Niederlanden undden Deutschen Seestädten gehen, und von da aus wei-ler in Deutschland rc. verbreitet werden. Unter die-sen sind besonders zwei Sorten, die weiße mit bläuli-chen Adern oder Schimmer, die in Tafeln von 25 bis30 Pfd. am Gewichte in den Handel kommt, und diemarmorirteSeife von röthlichem,schwärzlichem rc.Mar«mor, auch in großen Tafeln. Beide Arten kommenaus Frankreich und Italien, werden aber auch inDeutschland in einigen Fabriken gemacht, und dannauch in Ungarn, besonders in Debreczyn, von wo aussie nach vielen Gegenden ausgeführt werden. Auch dieRussische Seife geht in Menge nach den DeutschenSeestädten, und wird den meisten Deutschen Seifenvorgezogen; auch Preußische Seifen, besonders vonMagdeburg rc., werden ausgeführt. Die Schmier-seife von grüner oder schwarzer Farbe, welche in Hol-land, Hamburg, Berlin, Stettin rc. gemacht wird,geht auch überall hin, weil sie von Wollarbeitern, Wal-kern, Kattunbleichern rc. stark gebraucht wird. Siekommt in Tonnen von vier Fäßchen oder Vierteln imHandel vor, deren Gewicht nach den Staaten, die sieausführen,abweicht. JnSlettin hält dieTonneSchmler-seife von vier Vierteln 280 Pfd. — Die Pottaschekommt aus Rußland, Polen, Schlesien, Preußen, Un-gärn, Mähren, Böhmen, Sachsen, Hessen-Kassel rc.in den Handel. Auch die Nord-Amerikanischen Frei,staaten liefern sehr gute Pottasche in den Handel,