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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthfthaft. 83S

die Engländer in den Handel von Europa; es wirdfür Deutschland von London über Hamburg. Bre-menrc. bezogen. S. auch den Art. Myrte, TH.99,S. 509 u. f. Beide Artikel sind noch durch keineSurrogate verdrängt worden. — Der Indigo,welcher aus Ost- und Westindien von den Holländern,Engländern und Franzosen in Boucauds, Tier^onSoder Quarts von 600, 400 und 200 Pfv. in denHandel gebracht wird, und der sich in verschiedenenGattungen theilt, von denen der Guakimala-Jn-digo unter den Westindischen, und der Cheribonund Paccalongan unter den Ostindischen Sortender beste ist, hat bei uns in Europa einen Stellvertre-ter an demWaid gefunden; allein dieser hat den In.digo doch noch nicht verdrängen können, obgleich manin Frankreich beinahe so gute Waidküpen, wie dieIndigoküpen bereiten soll. Indessen wird der Ost-und Westindische Indigo immer noch stark eingeführt.Außer den schon genannten Sorten kommt auch nochder gefeuerte von St. Domingo, der Indigo vonLouisiana, Florida und Carolina in dem Handel vor.Guter Indigo muß in lauter Stücken, ohne Staub,leicht im Gewicht, recht trocken, auswendig schön blauoder violett, und beim Reiben mit dem Nagel daraufeinen Kupferglanz geben, beim Bruche im Innernaber silberfarbene Striemen haben, die man die Blumedes Indigos nennt, und die sich ganz hindurch ziehen.Es gehen mit dem Indigo viele Verfälschungen vor,daher der Käufer sich nicht mit demAeußeren, sondernmit dem Inneren der Waare beschäftigen muß; dennschlechter Indigo wird oft in ledernen Schläuchen mitgepulvertem gutem Indigo (Jndigostaub) bepuderk,wodurch er ein schönes Ansehen erhält, und leicht denNichtkenner so täuschen kann, daß er ihn für eineDomingosorte hält; allein der Bruch und die Verglei-chung des Innern mit dem Aeußeren zeigt den Be«