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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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334 Staatswirthschaft.

trug. Auch legt man den Indigo an feuchte Orte,wodurch er Feuchtigkeit anzieht und ein dunkleresBlau erhält. Man kann dieses aber leicht fühlen,wenn man ihn in eine trockne Hand einschließt, weildann die Kälte des Indigos anzeigt, daß er an einemfeuchten Orte gelegen hat; man darf ihn dann nur aneinen warmen Ort legen ober ihn dem Feuer so nahebringen, daß er trocknen kann, so gewahrt man denBetrug, indem er dann sein natürliches Kolorit wie.der annimmt; auch schon die Schwere zeigt es an,daß er Feuchtigkeit angezogen hat. S. auch den Art.Indigo, Th. 29, S. 546. — Der Zimmet unddie andern Gewürze, als Nägelken, Muskat-blumen und Nüsse, und Cardamomen machenauch nicht unwichtige Handelsartikel aus, indem sieder feinen Koch- und Backkunst angehören, auch zurDestillation feiner Liqueure und in der Apotheke ge-braucht werden. Der Zimmet oder Canehl kommtvon der Insel Ceylon, und wird nach den Orten, woman ihn gewinnt, benannt, als Ponta de Gale, Bar-barie, Mattura, Colomba und Negombo; allein dieseBenennungen kommen in dem Deutschen Zimmethan-del wenig vor; denn hier wird er nur in feinen Zimmetund Zimmelcassien unterschieden. Diese letztere Gat-tung, als eine äußere Rinde deöZimmetbaumS, ist dieschlechteste. Der feine Zimmet kommt in Bündel vonzwei Ellen Länge und 85 Pfd. am Gewichte durchdie Holländer in den Handel, und so auch die Zimmet-cassia in großen Bündeln, die dann wieder in kleineBündel getheilt oder vertheilt werden. Der feineZimmet wirdoft mit derZimmetrinde vermischt, alleinder Betrug ist leicht zu entdecken, weil man dieserRinde doch nicht diese Dünne, Feinheit und den an-ziehenden Geschmack geben kann, als diese Eigenschaftder wirkliche Zimmet besitzt. Die Holländer und Eng-länder liefern auch weißen Zimmet in den Handel,