Staatswirthschaft. SSL
nach der ersten Hauptstadt größtenkheilS von Böhmenaus gehen, und nach der Letzten von Schlesien, derProvinz Brandenburg rc. aus; bann Hamburg,Frankfurt am Main rc. rc. Die Gläser, welche inden Handel geliefert werden, sind, außer dem Scheiben-glase für Glaser, den Bouteillen, Glocken für Garten,gewächse, Branntweinflaschen, Arznejflaschen rc. rc.,Trinkgläser aller Art, als Wein« und Kelchgläser,Branntwein- und Biergläser, Paßgläfer, Glaökrüge,Schälchen zu Früchten rc., Milchgläser oder Milch-kannen, Theekannen, Fruchtteller, Fruchtkörbe rc. vonGlas in den schönsten Antiken oder HetrunschenFormen; dann Destillirgläser, als: Retorten, Kolben,Helme, Rezipienten, Vorlagen, Scheidekolben, Phio-len, und die Nebengefäße, als Reibeschalen, Trichter,Heber rc.; dann Seigerglöckchen, Glaspumpen, Gla-ser,,die zum physikalischen Gebrauche dienen, als Glok-ken und Rezipienten auf Luftpumpen, Kugeln und Cy-linder zu Elektrisirmaschinen, Wettergläser, Wasser-wagen, Prober, Schallgläser, Springkölbchen, Röhr-chcn, Vexirgläser; dann optische Gläser, als Brillen-glas, Ferngläser, Vergrößerungsgläser, Perspektive rc.;bann Glassachen, die zum Putz und zur Zierde ge-hören, als Glaskorallen oder Glasperlen, Glasflußoder Schmelz rc. Die letzten Artikel geben besondereHandelsartikel ab, welche zu den Galanteriewaaren ge-hören. Die Deutschen Glaswaaren gehen größten-theils über Frankfurt am Main in die Rheinländerund in die Niederlande, und dann wieder nach Ham-bürg und Bremen und in die Gegenden an der Ostsee.Die Fuhrleute des Thüringerwaldes laden diese Waarefür ihre Rechnung, und nehmen in den Handelsplätzendes Main- und Rheinstromes ober zu Lüneburg undHamburg Rückfracht für eigene und fremde Rech-nung ein. Die Waare, die sie laden, nehmen sie größ-kentheils aus den Glashütten selbst, nicht aus den Nie-