Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft.

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Staaten war diese Jmportirung oder Einführung un-tersagt. Nicht allein in Schlesien, sondern auch inHamburg, Westphalen u. Holland wurden dergleichenHemden in großer Menge angefertiget, und oft mitgroßem Vortheile, indem man dabei die Coupons oderAbschnittlinge von dem Schocken oder Weben mitanzubringen suchte. Beim Einkaufe war daher fürdiejenigen, welche auf gute Waare sahen, große Vor-sicht zu empfehlen, damit sie nicht Hemden von sechs-bis zehnerlei Sorten Leinwand in einem Stücke er-hielten. Dieser Handel hat sich aber nach dem Be-freiungskriege fast gänzlich verloren. Die Dänenbringen noch aus Ostindien fertige Leinen- undBaumwollen.Hemden zum Handel für Matrosen undandere Schiffsleute, Plankagenneger rc. Mit seide-nen und baumwollenen Hemden wird nach der Le-vante, der Türkey, und den Gegenden am schwarzenMeere ein ansehnlicher Handel getrieben. Die Letz-teren dienen den moh-miedanischen Frauen vorzüg-lich in den Bädern. Aber auch jetzt wird noch inDeutschland mir fertiger Wäsche, besonders Hemden,Chemisetts, Halstüchern Schnupftüchern rc. Handelgetrieben, jedoch beschränkt sich dieser mehr auf dasLand selbst, als daß diese Waare ausgeführt wird. Esist jetzt mehr ein Detailhandel in den großen Städten,wo die Hemden und die anderen genannten Artikelbei Dutzenden, aber auch einzeln oder Stückweise ver-kauft werden. Auch Frankreich und England treibenmit fertiger Wäsche Handel. Im Französischen Han-del kommen häufig die Olaeims?» Kretonnes vonNantes vor, welche nach den Kolonien gehen rc. InDeutschland betreiben diesen Handel gewöhnlich dieLeinwandshändler. — Auf gleiche Weise, wie dieKleiberfabriken, Kleidermagazine, giebt es jetzt auchSchuh- und Stieselfabriken, Schuh- und