Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschast.

derer Flecken des Gesichts, L ppenpomaden, Zahnpul.ver, wohlriechende Kißchen oder Söckchen, Potpour-ris, wohlriechende Rauchkerzen, Pastillen zur Parfü-mirung des Mundes, Räucherpulver rc. Es kommenaber auch noch jetzt in den GalanteriehandlungenFranzösische und Italienische Parfüms vor, als Sei-fenkugeln, Pomaden, gefärbte Poudreö, Schminken,wohlriechende Wasser, Essenzen und Oele rc. rc.,welche aus Paris, Graste, Grenoble, Montpellier,Straßburg rc., und dann aus Neapel, Mayland, Bo-logna, Florenz und Genua kommen. Aus Frankreichwerden die meisten Artikel dieser Art über Cette, Mont-pellier und Bourdeaux ausgeführt. Graste liefert ingroßer Menge wohlriechende und parfümirte Toiletten,Schachteln, Büchsen, Dosen und andere dergleichenGalanterie-Artikel, nicht nur nach Paris und »achden übrigen Städten Frankreichs, sondern auch insAusland. S. auch den Art. Parfümirkunst,Th. 107, S. 516 u. f. Ein bedeutender Ausfuhr.Artikel ist das Kölnische Wasser (Lcm 66 6oIo»u6)und dasMelissenwasser inKöln. Ersteres wird in Ki-sten zu sechs Flaschen überall hin verschickt, nach demSüden und Norden von Europa und nach Amerika,obgleich es in mehreren Staaten nachgemacht wirb;allein das ächt Kölnische hat bis jetzt immer nochden Vorzug erhalten. Es hat etwas Eigenthümlichesim Gerüche, wenn man einige Tropfen in die Handgießt, und es scharf mit der anderen Hand reibt, soLaß die Hand fast ganz trocken wird, und dann die.selbe zur Nase führt, so ist der Geruch sehr angenehmund milde, ohne etwas vom Spiritus, etwas Scharfesoder Hervorstechendes von sich zu geben, welches aberbei dem nachgemachten Wasser der Fall ist, indemdieses, auf dieselbe angegebe Weise behandelt, einenstrengen Geruch giebt, und mehr den Spiritus hervorduften läßt. Daß daö ächte Wasser Vorzüge vor dem