Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft.

ster, der ihnen von dem üblichen nichts kürzen könneund dürfe, weil sie ihm sonst nicht arbeiten würden.Die Fabrikanten oder Fabrikenbesiher könnten alsobei einem geringeren Arbeitslöhne und weniger» Ar.beitern weit mehr liefern, als einzelne Meister mitihren Gesellen nach biesemVerhältniffe, und dieses seyvornämlich die Ursache von der Billigkeit des Fabri-kats, und dann, daß hier der Unternehmer zugleich alsKaufmann auftrete und seine Waare debitire, also hiermehr auf einen schnellen Verkauf oder Umsah dersel-ben rechnen müsse, um das Geld wieder zur Fabrizi-rung neuer modernerer Fabrikate, wenn eö ein Mode-artikel sey, anwenden zu können; er also auch in dieserHinsicht den Preis so billig stellen müsse, als es ihmnur möglich sey, um bei jeder Concurrenz (und diesesey immer da, besonders bei gangbaren Artikeln) be-stehen zu können, ja derselben womöglich vorauszu-eilen, weil der Erste, der mit den modernsten Artikelnden Markt beziehe, auch den Gewinn voraus habe;denn wer nachkomme, mäße noch billiger liefern, wenner Absah haben wolle, oder bleibe wohl gar mit seinenFabrikaten bis zum Ausverkaufe stecken. — Wenndieser aufgestellte Sah in Hinsicht der Fabriken gleichviel Wahres enthält, so kann man doch nicht überallmit einstimmen; denn daß die Fabriken nicht auchgute, fehlerfreie Fabrikate sollten liefern können, wiebei der bestellten Arbeit, darf man wohl nicht bezwei-feln; geschieht es nicht, so liegt dieses an der Einrich-tung und Aufsicht der Fabrik; denn jede Fabrik, dieinS Große getrieben wird, muß, wenn nicht der Eigen-thümer derselben selbst den Schaumeister darin macht,einen Schaumeister haben, der jeden einzeln geliefertenTheil eines Fabrikats vor der Zusammensehung desGanzen erst besichtiget und prüft, und das Schlechtedarunter herauswirft, und wenn es an dem Arbeiterliegt, und nicht in andern Ursachen seinen Grund hat,