Staatswirthschaft. 611
54 Fäden; in der Fabrik des Herrn Ving»eronreicht hingegen ein einziger Mann hin, ein Tuch vongleicher Breite zu verfertigen, und der Arbeitslohn istnur 4 Franken 75 Centimen vom Stäbe, stakt 12 Fr.,und dann kommen noch auf den Zoll dieses Gewebes80 Faden statt 53, woraus einerseits die Erfparnißim Arbeitslöhne, und anderseits die bessere Qualität desTuchs erhellt. Bei den wenig breiten Tüchern fabri-zirt ein Arbeiter auf dem Webestuhle des Herrn Vin-gneron ein Drittel mehr, und ermüdet bei der Arbeitweit weniger. Was die wollenen Tücher in großerBreite betrifft, die auf diesem Webestuhle gewebt wer-den, so werfen sie 7 Prozent mehr Gewinn ab, als die-jenigen, die auf denCaribari gewebt werden, und9 Prozent mehr, wenn man sie auf Stühlen verferti-get, zu welchen zwei Männer erfordert werden. Auchdie Dauer der Maschinen kommt hier in Anschlag.„Die Zeit bis zu welcher eine Maschine regelmäßigihre Schuldigkeit thun wird, sagt Herr Bab bage,hängt hauptsächlich von der Vollkommenheit ab, mirwelcher sie von Hause auö construirt worden; von derSorgfalt, die darauf verwendet wird, sie zu erhalten,insbesondere jedem Lofewerden und Schlottern derAchsen gleich zu begegnen, und von der geringerenMasse und mäßigen Geschwindigkeit ihrer Bewe-gungStheile. Jeder heftige Stoß, jede plötzliche Aen-derung der Richtung der Bewegung ist nachteilig;indessen nutzt sich eine Maschinerie zur Beschaffungirgend eines stark gesuchten Artikels selten ganz ab;meist treten schon vor dieser Periode Verbesserungenein, durch welche dieselben Leistungen schneller, auchwohl besser gemacht werden können; es wird daherauch ziemlich allgemein angenommen, daß eine gutebrauchbare Maschine sich in fünfJahren bezahlt haben,und nach zehn Jahren durch eine bessere verdrängtseyn muß« Treten nun Verbesserungen im Maschir
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