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Staatswirthschaft.
Schlesischen Tischzeuge geht vieles nach Hamburg,Amsterdam, Italien, Spanien, Portugal rc. Vonder in Schlesien nachgemachten Französischen Lein-wand, deren Sorten auch unter Französischen Namengehen, als BretagneS, CreaS, RouaneS, Couponö-Ca-vallines rc. rc., wird viel nach den oben schon genann-ten Staaten, dann nach Frankreich selbst, und nach Eng-land über Trieft, Hamburg, Mona, Stettin rc. ge-schickt; auch ging ein großer Theil nach den Koloniender Europäer, besonders nach Ost- und Westindien,und dann nach den Küsten von Afrika. In West-phalen lieferten die beiden Städte Bielefeld und Her-forden jährlich über 512,000 Rthlr. an gebleichterLeinwand in den Handel. Aus dem Teklenburgischenging viel Löwend-Linnen nach Bremen und vonda nach Frankreich, auch nach Ost- und Westindien,vorzüglich zu Segeltüchern und Matrosenkleidung;auch Paderborn liefert Leinwand in den Handel;und so auch die Provinz Sachsen, besonders dieGegend um Halberstadc, so auch Görlitz, Lau-ban rc. In neuester Zeit ist jedoch der Absatz derSchlesischen und Westfälischen Leinwand nicht mehrso bedeutend, als es bis zu dem Kriege 1806 der Fallwar; denn seit dieser Zeit stellt sich diesem Handel einegrößere Concurrenz entgegen, wozu auch jetzt Nord-Amerika tritt, welches sich seit diesem Jahrhundertebesonders mit den Manufakturen beschäftiget undüberall darin, gleist) den Engländern, Maschinen ein-geführt hat. Im Oesterreichischen Schlesien und inMähren liefern Leobschütz, Wirbenthal, Bielitz, Fried-land, Freudenkhal, Zuckmantel; in Böhmen Rumburg,Georgswalde, Warnsdorf, Georgenthal, Schönlinde,Schluckenau, Reichenberg, Srarkenbach, Arnau,Nachod rc. viel Leinwand in den Handel. In Sach-sen werden Zittau, Bautzen, Herrnhut wegen ihrer Lein-wandmanufakturen und des damit verbundenen Han-