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Staatswirthschaft.
Gegend um Gent, dann Kortryk, Ppern, Turnhut,Menin rc. viele tausend Stücke Leinwand unter demNamen der Holländischen und auf dieselbe Weise zu«gerichtet in den Handel. Wenn gleich Großbritannienund Frankreich viele und große Leinwandmanufaktu-ren besitzen, der erste Staat besonders in den Land-schaften Sommerset, Wilts, Dorset und Hampshire,und dann in Irland und Schottland, und der Letztein vielen Departements, besonders in den Departe-ments der Oise, AiSne, Somme, des Aveyron, derMayenne, Mayenne und Loire, des Nordens rc. rc.,so haben sie dennoch viel Leinwand aus Deutschlandbezogen, weil sie ihre Waare nicht zu der Wohlfeilheitzu liefern im Stande waren. Deutschland lieferte anFrankreich, besonders Schlesien, Westphalen, Sach-sen rc., in Menge Bretagneö eontreksitss, Pistilles,Creas rc., und erhielt dagegen Batiste, Kammertuch,Linons und Claireö. Auch dieser Handel hat in neue-ster Zeit sehr abgenommen, wenn gleich noch viel Lein-wand aus Deutschland und Belgien nach Frankreichgeht, so kommt doch der Absatz dem früheren nichtgleich; denn auch Frankreich hat in neuester Zeit großeAnstrengungen in diesem Fabrikationszweige gemacht.Auch Rußland liefert jetzt sehr gute Leinwand, so auchPolen, in den Deutschen Handel. Die Hauptplähe,durch welche die Deutsche Leinwand inö Ausland ge-führt wird, sind Hamburg, Altona, Bremen und Am-sterdam; indessen ist der erste Platz der wichtigste fürden Leinwandshandel; denn er nimmt mehr Waarenab, als die übrigen drei zusammengenommen; nochbis zum Kriege 1806 wurden jährlich für mehrereMillionen Mark Bko. in diesem Artikel gemacht; auchfindet der Ausländer daselbst daö vollständigste Sorti-ment von allen möglichen Leinwänden, und oft zu sol-chen Preisen, wie er sie in den Manufakturen nichterhandeln kann, welches daher kommt, weil die Hamr
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