Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
Seite
628
JPEG-Download
 

6S8 Staatswirthschaft.

burger oft mit baarem Gelde kaufen, und zu ein»Zeit, wo es den Fabrikanten an Geld fehlt, wodurchsie noch niedrigere Preise beim Einkaufe für baareöGeld erhalten. Wenn daher der Ausländer nicht ausder ersten Hand, den Manufakturorten selbst, commit-tiren will, so geschieht es von Hamburg aus, und oftmit größerem Vortheile, wie schon bemerkt worden.Gute Leinwand muß von kernhastem, gleichem Garnegewebt, gleich und gut geschlagen, und der Einschußegal eingetragen seyn; auch darf sie keine Fadenbrücheoder Nester haben, nicht Mit Schlichte verschmiert undmit Kalk gebleicht seyn. Ueberhaupt muß sie eben undschön weiß seyn. S. auch den Art. Leinwand,Leinwandmanufaktur und Leinwandhandelund die andern auf Leinwand Bezug habenden Artikel,Th. 76. Die feinsten Leinengewebe, die in den Handelkommen, sind Batiste, Kammertücher, Nesseltücher,Claires, Linons und Bastard-Cambrays, welche be-sonders Frankreich, Belgien, England und Irlandliefern, die aber auch in Deutschland sehr gut nachge-macht werden; dann kommen noch an Leinwand-Gat-tungen vor: rohe Schleier (Estopillas), auch unge-bleichte Silesias, KenkingS, Druckschleier, klare, rolh-geblümte, weiße, gestreifte, gegitterte und mehrereSorten Schleier von Hirschberg, einfache gebleichtePlatillas, einfache Silesias, doppelte und weiße Sile-sias zum Druck, Brown-PaperS, Arabias, Forilloscrudos, Forillos blancos, Platillas reales, graue Pla-tillaS reales, Coupons-Cavalline, Rollcavalline, weißeBretagneS, CreaS, Rouans, Morlaifts, Sangalette,CasserilloS, Böccadillas, Buhel oder Garlix, Dowlaö,Cannos oder Bassins royaux, Hollandillas, CholetSoder graue Platillas, FleuretS, Argougeö, Bre-annes rc. rc.; dann Leinen-Damast, Kannavas, Zwil-lich oder Drillich rc. rc. Dann werden auch noch >»Deutschland viele Linnen oder Leinwände nach dem