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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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StaatSwlrthschaft. 63L

del behauptet England den Vorrang, weil die Eng«länder die schönste Baumwolle in großer Menge ausihren Westindischen Inseln beziehen. Die wichtig-sten dieser Inseln in Beziehung auf den Baumwollen-Gewinn (Dominique, St. Vincent, Barbados undGrenada) lieferten im dritten Jahrzehn dieses Jahr-Hunderts über 3^ Millionen Pfund Baumwolle jähr-lich. Barbados allein lieferte über Millionen Pfd.Die übrigen Westindischen Inseln der Engländer lie-ferten jährlich in dem gedachten Jahrzehn an 250,000Pfd. Die eigentliche Westindische Baumwolle gehtgrößtentheils nach England, und wird daselbst verar-beitet und verarbeitet wieder ausgeführt. Die in denBrittischen Kolonien in Ostindien gewonnene Baum.'wolle wird größtentheils in Ostindien schon verarbet-let, und die daraus erhaltene Manufakten theils inAsien abgefetzt, theils nach Europa und nach Amerikageführt. Unter dieser großen Begünstigung in Ge-winnung des Materials zur Baumwollen-Manufaktur,vereint mit dem vollendeten Maschinenwesen, sowohlin der Baumwollenspinnerey, als Fabrikatur der Was-ren, möchte es wohl den übrigen Europäischen Na-tionen schwer werden in dieser Beziehung mit denEngländern in Concurrenz zu treten, besonders oberdie Deutschen, die erst das rohe Material zur Fabri-kation von den Engländern oder einer andern Nationbeziehen müssen, wozu sich ihnen jetzt durch den Handelmit den neuen Freistaaten Amerikas eine neue Quelleeröffnet. Frankreich kann aus seinen WestindischenInseln und seinen Südamerikanischen Kolonien unge-fähr 230,000 Pfd. Baumwolle jährlich beziehen, eskann also auch in Hinsicht der Wohlfeilheit derBaum-wollenwaaren nicht gut mit England concurriren, eskönnte hier nur in geschmackvolleren Mustern undModenzeugen geschehen, wodurch vielleicht ein Ueber-gewicht zu erhalten wäre, worin die Franzosen auch