Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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l-LO Staatswirthschast.

Handel weiter auszudehnen, und Letzteres um sich inder Tuchfabrikation besonders zu vervollkommnen unddadurch seinen Absah zu erhöhen, und seit dieser Zeitsind Frankreichs Tücher nicht mehr so von andernLändern verlangt worden; denn England ersetzte dieLücken mit seinen Tüchern und Wollenwaaren, haupt-sächlich aber mir den Ersteren. Dieser Schlag trafbesonders hart die Wollenfabriken des DepartementsAveyron, die vor der Revolution eine Begünstigungder Regierung genossen; denn ihre Fabrikate wurdenbesonders wegen ihrer Wohlfeilheit und Dauerhaftig-keit zur Kleidung für die Truppen genommen, und denFabriken dadurch einen Absatz gesichert; aber auchdie untere Klasse des Volks suchte diese Tücher. Diehauptsächlichsten Fabriken sind in Saint.Geniez, Rho-dez und Saint-Affrigue. Die Manufakturen vonSaint.Geniez verfertigen Cadiszeuge, Trikots, Impe«rialS und Rasche. Die Ersteren gingen und gehenauch noch «n beträchtlicher Menge nach dem InnernFrankreichs, besonders nach den nördlichen Provin-zen. Die Regierung befahl sich dieses Zeuges aus-schließend zum Unterfutter der Soldatenkleider zubedienen, und St. Geniez lieferte daher jährlich bloßfür die Armee 100,000 Ellen, und in der Stadt undder umliegenden Gegend arbeiteten 12,000 Menschenin diesem Artikel. Derselbe ist nun sehr herabgesun-ken, obgleich Napoleon alles that, um ihn wiederzu beleben, und schon am 18ten Brümaire sehr be-trächkliche Bestellungen darin machte. Die Impe-riales und die Flanells von dem genannten Orte,welche sowohl wegen der Qualität, als auch wegen dergeschmackvollen Zeichnungen und deren Verschieden-heit gesucht werden, gehen nach den Departementsjenseits der Alpen und nach der Schweiz; allein dieMode hat doch sehr darauf eingewirkt und jetztihren Verbrauch sehr vermindert. Die Trikots wur-