Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft. 63 t

d-m zu Westen und Beinkleider für die Soldatenunter Napoleon angewendet. Jetzt sind in denManufakturen der Cadisse, Jmperials, Trikots undFlanelle von Soint Geniez nur noch ungefähr0000 Arbeiter. Die Manufakturen von Rhodezliefern gute Trikots, Sersche, Etamines und Bu-ratS in den Handel. Bis zu Ende des ersten Jahr-zehnS dieses Jahrhunderts beschäftigten die Manu»fakturen von Rhodez an 3000 Menschen, nach die.ser Zeit verminderte sich der blühende Zustand dieserManufakturen, wozu die 1813 — 15 geführten, undfür Frankreichs Industrie nicht glücklichen Kriege dasIhrige beitrugen, und wenn auch bei der Restaurationalles von Seiten der Regierung gethan wurde, um siewieder zu heben, so hatte sich doch der Absatz durchdie zu große Concurrenz darin mit anderen Völkern,die sich jetzt eröffnete, sehr vermindert. Dieses warauch der Fall mit der Manufaktur von Samt Äffn-gue, die sich nicht bloß auf die Stadt dieses Namensbeschränkte, sondern sich auch in den Gemeinden Fayet,Camares und Laroque verbreitete. Sie liefert zurConsumtion des Inlandes gute Tücher, Cadis, Tri-kots, Ratineö und Kalmuckö. Auch sie lieferte frü-her Tücher zur Bekleidung der Armee; denn die Fa-brikanten derselben schickten jährlich in die Fabrikenvon Lodrwe 1000 Stück weißes Tuch für die Infan-terie. Die Manufakturen von Fayet, Camares undLarogue schickten viele weiße Cadis in den Handel vonLyon, Tours, Limsges, Genf und NimeS. Auch inFrießen machten sie bedeutendeGeschäfte, die ihre Ma-nufakturen lieferten. Jndesien sind diese Manu-fakturen noch die Einzigen, die sich am besten erhaltenhaben, weil ihre Fabrikate' kein Luxus-Gegenstandsind, sondern von den Landleuken in den benachbartenDepartements verbraucht werden. Es werden jähr-lich darin 0020 Stück Cadisse und andere Zeuge ge-