Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft. 655

diese Letzteren durch Prämien und andere Mittelauf, die Fabrikationsmethoden zu verbessern. Ja eswurden sogar Schulen in den bedeutendsten Fabrik»oder Manufakturstädlen angelegt, um die Arbeiterin dem Gebrauche der urrvotto volunts, welchesdie Arbeit sehr verkürzt, und den Arbeiter wenigerermüdet, zu unterrichten. Diese Schulen haben auchsehr geschickte Arbeiter gebildet, und verwundete Sol-daten, die nicht mehr nach der alten Methode webenkonnten, haben nach der neuen ihr ehemaliges Hand.werk wieder leicht betreiben können. Auch errichtetedie Regierung in allen großen Fabrik- und Manu-fakturstädten ein Handelstribunal und eine Olmrndro<; 0 U 8 ultiitiv 6 66 AIunu1u6tut68 6t6. In Bel-gien sind die wichtigsten Tuchmanusokluren im Lük-tichschen, und Lüttich, Limburg, VervierS, Hodimont,Fraricomont und Ensival liefern Tücher, welche die Eng-ländischen an Schönheit überfressen. Die vier zuletztgenannten Oercer liefern jährlich an 30,000 StückTücher. Die Belgischen Tücher, besonders die fein-sten farbigen, als scharlach - und karmoisinrothe,schwarze, dunkelblaue, grüne, braune rc. gehen oft un-ter den Namen der Engländischen, Holländischen undFranzösischen Tücher nach allen Gegenden Deutsch-lands, des Nordens und der Levante rc. Die auslän-dischen Verbraucher dieser Tücher sollen sie nur un-ter dem Namen der Aachner Tücher kennen. Siesind 9 bis lOViertel breit, und 90 bis lOOEllen lang.Auch Holland liefert Wollenwaaren in den Handel,vorzüglich Tücher, worunter die von Leyden undUtrecht am meisten geschätzt werden; dann auch die vonAmsterdam, Delst, Bolsward rc. Die nach Eng-ländischer Art fabrizirren halten acht bis zehn Vier-tel; die Utrechter nur 2 Ellen oder acht Viertel.Die Tuchfabriken in Leyden waren ehemals sehr inFlor, sind aber in neuester Zeit sehr gesunken. DieEngländischen Tücher und Wollenwaaren sind